1. NRW
  2. Städte
  3. Krefeld

Krefeld: Stadt: Neue Gesamtschule bremst Investitionen

Krefeld : Stadt: Neue Gesamtschule bremst Investitionen

Die neue Gesamtschulgründung in Oppum wird in den Haushaltsjahren 2017 bis 2020 Investitionskosten in Höhe von 14 Millionen Euro erfordern. Dies hat die Stadtverwaltung im Schulausschuss deutlich gemacht, wo die Verwaltung die Pläne für die Schulgründung konkretisierte - es handelt sich um eine vorläufige Kostenschätzung. Hinzu gerechnet werden müssen noch die Kosten für den Abriss der Altgebäude (ca. 155 000 Euro) und Kosten für die Interimslösung bis zur Fertigstellung des Neubaus in der Zeit von 2016-2020 (ca. 515 000 Euro).

Schuldezernent Gregor Micus machte deutlich, dass hinter so einem Vorhaben andere Investitionsvorhaben unter Umständen zurücktreten müssten, konnte hierzu auf Nachfrage der SPD jedoch noch keine konkreten Aussagen treffen. Die Verwaltung habe "viele Baustellen". Notwendige Maßnahmen würden - wie immer - dem Ausschuss präsentiert, die letzte Entscheidung obliege dem Rat.

Die Genehmigungsvoraussetzung für eine Schulgründung ist letztlich die Finanzierung. Der Investitionsplan, der sich über fünf Jahre erstreckt, muss nun von der Bezirksregierung genehmigt werden. "Das wird noch ein politischer Akt", vermutet Fachbereichsleiter Jürgen Maas.

Zum 1. August 2016 soll die neue fünfte städtische Gesamtschule starten. Das hatte der Schulausschuss der Stadt in seiner letzten Sitzung beschlossen. Die endgültige und abschließende Entscheidung trifft der Rat am 29. September.

Krefelds Schuldezernent Gregor Micus beschrieb die neue Gesamtschule Oppum an der Schmiedestraße 90-98 als eine fünfzügige Schule, die im gebundenen Ganztag geführt wird. Darüber hinaus wird die neue Schule auch eine Schule des Gemeinsamen Lernens sein. Der Aufbau der Gesamtschule erfolgt sukzessive mit der Bildung der 5. Jahrgangsstufe im Schuljahr 2016/17. "Damit entsprechen wir den Wünschen der Krefelder Schullandschaft und der Krefelder Elternschaft." Ferner habe die Verwaltung alle notwendigen organisatorischen Maßnahmen ergriffen, um diesen Beschluss dem Krefelder Rat vorzustellen.

(RP)