Großprojekte im Stadtumbau Wie sich das Stadtbild in Uerdingen verändert

Krefeld · Herbertzhäuser, Kronenstraße, Rheinblick - die Umgestaltung nimmt Fahrt auf. Die Stadt stellte ihre Pläne vor. Wermutstropfen: Der Rhine-Side-Biergarten kann nicht bleiben.

Der Zuspruch war groß, als die Stadt über die Großprojekte in Uerdingen informierte.

Der Zuspruch war groß, als die Stadt über die Großprojekte in Uerdingen informierte.

Foto: smala/samla.de

Den Uerdinger Bahnhof haben die Spielfreunde Uerdingen als neue Besitzer sorgsam und stilvoll restauriert. Das alte Bahnhofsgebäude mit seinen unverputzten Ziegelmauern und dem in warmen Brauntönen gehaltenen Interieur gab die stimmungsvolle Umgebung ab für den mediengestützten Informationsabend, in dem Planungsdezernent Marcus Beyer und Stadtplanerin Anna-Kristina Knebel unter dem Titel „Uerdingen im Fokus – Großprojekte und Stadtumbau“ den aktuellen Stand städtebaulicher Entwicklungen darlegten. Über 100 Uerdinger waren gekommen, um die zeitliche Abfolge der städtischen und privaten Maßnahmen im Rahmen des 2018 angelaufenen Städtebauförderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ in den Blick zu nehmen. Der Bahnhof konnte dabei als Beweis dienen für das positive Ergebnis, wenn man sich endlich Jahrzehnte währender Vernachlässigung entgegenstellt. „Uerdingen wird sich ändern – und das zum Guten“, versprach Beyer. Während kleinere Maßnahmen wie die Skateranlage Lange Straße oder der Spielplatz an der Rheinpromenade bereits umgesetzt wurden, beginnen jetzt die größeren baulichen Eingriffe.