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HSG Krefeld: Zweite Niederlage für die HSG Krefeld

HSG Krefeld : Zweite Niederlage für die HSG Krefeld

Trotz einer deutlich besseren Leistung als zum Saisonauftakt gegen die Löwen Duisburg hat die HSG Krefeld auch ihr zweites Saisonspiel nicht gewonnen. Mit 24:27 (14:12) ging am gestrigen Abend die Partie beim VfL Eintracht Hagen verloren.

"Ich habe beide Partien gesehen", sagte Hagens Trainer Lars Hepp nach der Partie. "In der Gesamtschau hätte Krefeld schon verdient gehabt, hier heute etwas Zählbares mitzunehmen", sagte Hepp und zollte seinem Gegner damit ein ehrliches Lob.

Wie erwartet stand HSG-Trainer Olaf Mast in Hagen der vollständige Kader - bis auf den langzeitverletzten Torwart Malte Jäger ab - zur Verfügung. Sein Pedant Lars Hepp hingegen musste verletzungsbedingt auf seinen Spitzenmann und Neuzugang Mirko Szymanowicz verzichten. 400 Zuschauer sahen von Beginn an eine tempogeladene und abwechslungsreiche Partie, in der sich kein Team entscheidend abzusetzen vermochte. Und auch als sich Hagen Mitte der ersten Halbzeit zweimal - mit 11:8 und 12:9 - mit drei Treffern absetzte, spielte die HSG ruhig ihr Spiel weiter, wurde vor allen Dingen im Angriff nicht wie Wochenfrist zu früh der Abschluss gesucht. Niklas Weis traf zum 12:12, kurzer Zeit später brachte Stephan Pletz mit dem 13:12 erstmalig sein Team in Front. Mit einem wuchtigen Wurf aus dem Rückraum traf er fünf Sekunden vor der Halbzeit auch zur 14:12-Halbzeitführung. Dieses Ergebnis war Resultat einer bärenstarken Krefelder Abwehr, die in den letzten 13 Minuten der ersten Hälfte keinen Treffer mehr zuließ, dabei zudem keine Zeitstrafe kassierte. Teil dieser Defensive war dabei auch ein stark haltender Philipp Ruch im HSG-Tor.

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Wie sehr Hagen unter Druck stand, zeigt die rote Karte, die ihr Spieler Julian Henninger 37 Sekunden nach Wiederanwurf für ein überhartes und übermotiviertes Einsteigen gegen Pletz zu Recht erhielt. Doch die Gastgeber gaben sich nie auf und kämpften über die vollen 60 Spielminuten. Beim Stand von 20:20 - 13 Minuten vor dem Ende - zog Mast eine Auszeit. Doch die vermochte keine Ruhe mehr ins Spiel zu bringen. Krefeld geriet mit 20:23 in Rückstand, und auch drei parallel laufende Zeitstrafen gegen die Gastgeber wendeten das Blatt nicht mehr. "Es reicht nicht, nur 45 Minuten eine gute Leistung zu bie-ten", sagte HSG-Trainer Mast. "Ich hoffe aber, dass wir in einer Woche einen weiteren Schritt nach vorne machen und diese Leistung über dann die vollen 60 Minuten zeigen werden."

HSG: Ruch, Heesen - Tenberken 4/3, Pletz 8, Plhak, Trattner, Pannen 1, Wittig 3, Weis 5, Gentges 1, Kuhfuss, Schmitz 2, Fietze