Lokalsport: Wasserballerin Aylin Fry trifft sieben Mal

Lokalsport: Wasserballerin Aylin Fry trifft sieben Mal

In der Wasserball-Bundesliga haben die Frauen des SV Bayer Uerdingen mit einem 12:6-Heimsieg über den Eimsbütteler TV Hamburg ihren dritten Saisonsieg eingefahren. Durch diesen Erfolg sind die Seidenstadtgirls zwar mit den Hanseaten punktemäßig gleichgezogen, aufgrund der schlechteren Tordifferenz bleiben sie aber einen Spieltag vor Ende der Hauptrunde weiterhin auf dem siebten Tabellenplatz. Als Spielerin des Tages avancierte Aylin Fry, die insgesamt sieben Tore für den SV Bayer erzielte. Sophia Eggert brachte die Gastgeber zunächst mit 1:0 in Front, der Ausgleich ließ aber nicht lange auf sich warten. Danach kam die Galavorstellung von Aylin Fry, die mit zwei Toren im ersten Viertel auf 3:1 erhöhte und spätestens ab dem dritten Viertel kaum noch zu halten war. Bei den Gästen hingegen machte sich der kleine Kader von zehn Spielern schnell bemerkbar, so dass Bayer kaum noch Widerstand zu überwinden hatte.

Ein im wahrsten Sinne des Wortes richtiges Krimispiel lieferten sich die Männer der SV Krefeld 72 beim SV Ludwigsburg, das mit 17:16 nach Fünfmeterwerfen an die Niederrheiner ging. Obwohl es nur um eine Platzierung um Platz fünf in der Gruppe B geht, waren beide Mannschaft im ersten Spiel der "Best-of-three"-Serie darauf aus zu gewinnen. Die Voraussetzung für die SVK waren vor der Partie allerdings nicht günstig. Bei Yannik Zilken machte eine alte Verletzung ein Mitwirken zunichte, zusätzlich musste der Ausfall von Trainer Werner Stratkemper verkraftet werden, dessen Rolle Dusan Dragic übernahm. Zu Spielbeginn lief es nicht gut für die Krefelder, die erst beim 0:3 nach fünf Minuten so richtig aufwachten. Allerdings gelang es nicht wirklich an die Gastgeber heran zu kommen, die mit 7:5 in die Halbzeitpause gingen. Im dritten Spielabschnitt spielte die SVK konzentriert weiter und wurde mit dem 8:8 belohnt. Fortan wurde es ein offener Schlagabtausch, bei dem Krefeld nur einmal mit 10:9 in Führung ging. Da es 12:12 nach der Schlusssirene hieß, ging es ins Fünfmeterwerfen, bei dem SVK-Torwart Leo Vogel gleich den ersten Wurf hielt, die restlichen aber passieren lassen musste. Auf Krefelder Seite trafen hingegen Roland Tatar, Andrij Kryshtal, Istvan Keresztes, Jochen Vorderwülbecke und Moritz Wlasowicz. "Die jungen Spieler haben das heute ganz gut hinbekommen", sagte Dragic nach dem Spiel.

(RP)
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