Wasserball: SV Krefeld gegen Wedding

Wasserball : SV Krefeld 72 empfängt den SC Wedding

Die Krefelder Wasserballer sind froh, dass wieder im Bockumer Badezentrum gespielt werden kann.

(F.L.) Wenn die Wasserballer des SV Bayer Uerdingen am Samstag bei der SGW Köln antreten, dann ist es für sie ein neues NRW-Derby. In den vergangenen Jahren gab es mit dem ASC Duisburg zumeist nur einen Lokalrivalen, durch den Abstieg in die Gruppe B warten für die Männer vom Waldsee mit SV Krefeld 72 und eben den Kölnen nun mehr zwei. Entsprechend sind die Kölner für die Uerdinger relativ unbekannt. In der vergangenen Saison konnten sie knapp den Abstieg in die 2. Liga abwenden. Auf dem Papier geht Bayer als Favorit in dieses Spiel, reist aber mit der Niederlage in Hannover behaftet in die Domstadt. Die Kölner dagegen durften zuletzt gegen die SVK einen Derbysieg feiern. Trainer Milos Sekulic hatte die letzten beiden Wochen mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Dennoch sind alle wieder soweit genesen. Lediglich der Einsatz von Simon Freisem (Sehnenentzündung) ist fraglich, Sven Rössing wird dagegen nach überstandener Verletzung in den Kader zurückkehren.

Bei der SV Krefeld 72 ist man hingegen froh, dass das Bockumer Badezentrum wieder zur Verfügung steht. Allerdings gibt es leichte Einschränkungen, denn nicht alle Tribünenplätze stehen wegen des Umbaus zur Verfügung. Der Gegner heißt am Samstag SC Wedding, mit dem man sich schon in der Vorbereitungsphase duellierte. „Das waren heiße Spiele gegen Wedding“, sagt Spieler Janek Neuhaus, der sich an die knappen Siege beim Abendroth-Pokal an der Weddinger Seestraße erinnert. Die Berliner sind diese Saison sehr schwer einzuschätzen. Ursprünglich wollten sie aus der Deutschen Wasserball Liga zurückziehen, haben es sich dann aber in letzter Minute anders überlegt. Gegen den SV Ludwigburg erwiesen sich die Berliner allerdings zuletzt über drei Viertel als unbequemer Gegner. „Auch wenn es schwierig wird, gegen Wedding muss für unsere Jungs ein Sieg her“, weiß SVK-Teammanager Ferdinand Vogel die kommende Aufgabe einzuschätzen.

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