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Wasserball: SV Krefeld bekommt Kölner Konter nicht in den Griff

Wasserball : SVK bekommt Kölner Konter nicht in den Griff

Die Wasserballer vergeben im letzten Viertel die Chance, den Tabellenführer aus der Domstadt zu bezwingen.

Wenn ein Spiel spannend ist, dann siegt zumeist die Mannschaft, die den längeren Atem hat. So auch in der Wasserball-Bundesliga beim Spiel zwischen der SV Krefeld 72 und der SGW Köln, die mit 14:12 beide Punkte aus der Seidenstadt entführten. Erst im zweiten Spielabschnitt wurde so richtig Fahrt aufgenommen. Die konterstarken Kölner drohten in dieser Phase sich vom Gegner etwas abzusetzen, Krefeld hielt aber dank eines verwandelten Strafwurfes von Timo Schwark und einen Überzahltreffer von Vuk Jelaca den Kontakt zu den Kölnern. Im dritten Viertel nahm SVK-Spieler Dusan Dragic das Heft in die Hand, der mit zwei Treffern den Ausgleich (6:6) herstellte. Auch auf der Centerposition platzte nun der Knoten, so das Krefeld mit 9:8 ins letzte Viertel ging. Doch plötzlich riss der Faden bei der SVK. „Das Spiel hätte die SVK nicht verlieren müssen. Das Kernproblem war, dass wir über das ganze Spiel die Konter der Kölner nicht in den Griff bekommen haben. Wenn wir zum Schluss die Ruhe nicht verlieren und bei unserer Linie bleiben, dann gewinnen wir das Spiel noch“, zog SVK-Trainer Werner Stratkemper danach ein Fazit.

Flüchtigkeitsfehler zu Beginn des Spiels gegen den Düsseldorfer SC sorgten beim SV Bayer Uerdingen zwar zunächst für einen 1:4-Rückstand, dennoch gelang es die Partie mit 13:7 erfolgreich zu beenden. „Wir haben uns ins Spiel zurück gekämpft und müssen die restlichen Ergebnisse abwarten, ob es schon für die Top Vier reicht, die nach der Hauptrunde an der Aufstiegsrunde teilnehmen“, sagte Bayer-Trainer Rainer Hoppe, der besonders seine beiden Torhüter Dustin Bauch und Paul Bongartz lobte. Nicht ganz so zufrieden dürfte dagegen sein Pedant bei de Bayer-Damen, George Triantafillou, gewesen sein. Beim 20:18 über WaSpo Hannover leisteten sich die Seidenstadtgirls vor allem in der Abwehr zahlreiche Fehler. Nach dem 9:9 zur Halbzeit hatten die Niedersachsen den besseren Start und es schien so, als würden sie als Gewinner aus dem Wasser steigen. Doch Bayer kämpfte sich wieder zurück ins Spiel, zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung und drehte im letzten Spielabschnitt den Spielstand zu seinen Gunsten.