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Walkaway ist auf der Galopprennbahn in Krefeld Favorit

Galopp : Walkaway ist im Bernd-Rüdiger Gossens-Gedächtnisrennen Favorit

Rennbahnpächter Bernd-Robert Gossens erinnert an seinen verstorbenen Cousin. Dabei proben die Dreijährigen für die klassischen Rennen. Jockey Adrie de Vries könnte der „Mann des Tages“ werden.

Volles Programm am Samstag auf der Krefelder Galopprennbahn: Zehn Rennen werden ab 13 Uhr im Stadtwald entschieden – ohne Zuschauer. Somit bleibt für die Freunde des schnellen und edlen Vollbluts erneut nur die Alternative, die Rennen am Livestream zu verfolgen. Die Titel der meisten Rennen stehen im Zeichen der Krefelder Trainern und Derbysieger. Eine emotionale Ausnahme macht dabei Bernd-Robert Gossens, seit Beginn des Jahres der neue Pächter der Trainingsanlage und großer Teile des Rennbahngeländes im Stadtwald. Er widmet sein Rennen seinem im letzten Sommer an den Folgen einer Corona-Erkrankung verstorbenen Cousin Bernd-Rüdiger Gossens, der von 1978 bis 1993 Geschäftsführer des früheren Krefelder Rennvereins war und in der Samt- und Seidenstadt noch viele Freunde hat, die von seinem Tod schockiert waren.

Im ersten Rennen steht der von Yasmin Almenräder in Mülheim trainierte Mc Queen mit Jockey Adrie de Vries deutlich über der Konkurrenz. Eine halbe Stunde später wird es im Preis des Weingutes Lucashof, der die Dreijährigen anspricht, schon kniffliger. Yasmin Almenräder, die Flamingo Hollow sattelt, könnte wie ihr Stalljockey Adrie de Vries gleich den nächsten Sieg landen.

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Stadtwald-Trainerin Erika Mäder bietet im dritten Rennen die vierjährige Lola auf. Für die Stute gilt es eine schwächere Form zu korrigieren, was man ihr mit Martin Seidl im Sattel zutrauen kann. Im Rennen der Mario Hofer GmbH sind im Ausgleich III die Sprinter gefragt. Die Gäste aus den Niederlanden und Belgien sind mit einem Trio chancenreich vertreten. Im fünften Rennen muss Schlenderhans dreijährigen Manganelli Farbe bekennen. Zweimal als Favorit gestartet, konnte er die Erwartungen noch nicht ganz erfüllen, doch steht er unverändert im Aufgebot für das Deutsche Derby. Auch Alborz aus dem Kölner Championstall von Henk Grewe hat noch eine Derbynennung. Durch die von Mario Hofer trainierte Discreet Joy und den von Hans Albert Blume betreuten Keep Running sind in dieser Tagesprüfung auch zwei Krefelder Pferde am Start. Keep Running Mitbesitzer Robert Hickmann wäre mit einem Platzgeld für seinen Wallach hochzufrieden. Discreet Joy attestiert man gute Trainingsleistungen.

Mit verstärktem Interesse dürften die Turffreunde vor allem die sechste Tagesprüfung verfolgen. Acht dreijährige Stuten messen sich im Bernd-Rüdiger Gossens Gedächtnisrennen über 2200 Meter. Für die Schlenderhanerin Walkaway könnte der Auftritt eine wegweisende Etappe auf dem Weg zum Henkel-Preis der Diana sein. Mit Adrie de Vries im Sattel ist für Walkaway ein Sieg eigentlich Pflicht. Stadtwald-Trainerin Erika Mäder wird Abruka satteln. Auch sie besitzt noch eine Nennung für den Henkel-Preis der Diana, somit sollte sie ihre Debütleistung (7. Platz) steigern können.

Nur mit sechs Pferden ist das achte Rennen besetzt. Zwei davon werden im Stadtwald trainiert. Erika Mäder schickt in diesem Ausgleich III Koba ins Rennen, Hans Albert Blume wird Gestüt Röttgens Aktion satteln. Beide Stuten sind für ein Platzgeld vorzumerken. Zu schlagen gilt es den frischen Münchener Sieger The Riot aus dem Stall von Almenräder und den beständigen Wikileaks.