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Vom 8. bis 17. August findet die Masters-EM im Hockey in Krefeld statt.

Masters-EM beim CHTC : Hockeyplatz statt Südseestrand

Vom 8. bis 17. August findet die Masters-EM im Hockey in Krefeld statt.

(svs) Rund 770 Aktive, 40 Schiedsrichter und Offizielle und ein gutes Dutzend ehrenamtliche Helfer, die vor allem im Catering arbeiten: Die Masters-EM beim CHTC ist die – vom Zuschaueraufkommen abgesehen – größte Veranstaltung, die auf dem Gelände an der Hüttenallee jemals ausgerichtet wurde. Die Aktiven ringen in zwei Altersklassen bei Männern und Damen um den Titel Europameister: Die über-50 und über-55-Jährigen spielen jeweils in zwei Gruppen um den Einzug ins Halbfinale und im Endeffekt um den Titel.

Mit dabei ist auch ein Team aus den USA. Eigentlich sollte es noch eine Art B-Turnier als Einladungsturnier geben. Dieses aber fällt mangels Beteiligung aus, weshalb das Hobbyteam aus der Neuen Welt außer Konkurrenz dabei ist, sportlich aber wohl ohnehin keine Chance auf ein Halbfinale hätte. Die Spieler zahlen Anreise, Unterbringung und sogar Startgelder aus eigener Tasche. „Das ist durchaus unser Jahresurlaub, der hier in diese Turniere fließt“, erzählt Dirk Wellen. Der erste Vorsitzende des CHTC spielt selbst bei Deutschlands Herren 55 mit.

  • Die erfolgreichen Damen 40; oben vl:
    Tennis : Damen 40 des CHTC aufgestiegen
  • Verena Würz steuerte in beiden Spielen
    Hockey-Regonalliga : CHTC-Damen feiern zwei Erfolge
  • Die 85-fache Nationalspielerin Selin Oruz stammt
    Hockey : CHTC: Vorfreude auf das Final-Four steigt

Neben ihm sind noch weitere Krefelder dabei. Unter anderem bei den Herren 50 Tom Pickert, bei den Damen 55 Barabra Eschler und bei den Damen 50 Sonja Thüner. Die Torhüterin ist noch in der zweiten Bundesliga für die Damenmannschaft des CHTC aktiv und damit vielleicht die Topspielerin des Turniers überhaupt. Und sie machte sich höchst verdient um den deutschen Masters-Sport. „Durch ihre Kontakte hat sie viele Spielerinnen rekrutiert und dafür gesorgt, dass der Sport hier einen hohen Stellenwert hat“, sagt Eschler. Der Ehrgeiz bei den Aktiven ist groß. „Wenn wir schon so viel Zeit und Geld investieren, wollen wir auch gewinnen“, sagt Pickert. Zuschauer sind stets willkommen, der Eintritt ist an allen Tagen frei.