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Volleyball-Oberligist Verberg in Abstiegsnot

Volleyball : Volleyball-Oberligist Verberg in Abstiegsnot

Die Gastgeber verlieren in einem überaus abwechslungsreichen Spiel gegen den Würselner SV mit 2:3. Nach einem sehr guten Start zeigte die Mannschaft im zweiten Satz ungeahnte Schwächen.

Der Verberger TV hat in seinen Bemühungen, nicht in den Abstiegskampf zu geraten, einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Der Volleyball-Oberligist verlor sein Heimspiel gegen den Würseler SV mit 2:3 (25:16, 13:25, 25:21, 16:25, 10:15).

Es war ein Paradebeispiel dafür, wie schnell im Volleyball die Führungen wechseln, wie eine Mannschaft den Sieg vor Augen zu haben scheint, um ihn wenig später noch abzugeben. „Es gab jede Menge Höhen und Tiefen in unserem Spiel“, berichtet Jens Lichte. Dabei erwischten die Verberger einen guten Start. Im ersten Satz wurden sie ihrer Favoritenrolle gerecht. Doch im zweiten Durchgang zeigten sie zuvor kaum für möglich gehaltene, eklatante Schwächen, so dass der Satz deutlich verloren ging. Wer nun gegelaubt hatte, die Begegnung würde zu Gunsten der Gäste kippen, wurde abermals enttäuscht. Die Gastgeber steckten den Satzverlust weg, kamen zurück ins Spiel und gewannen Durchgang drei. Nach einem erneut schwachen vierten Satz kam es zum Tiebreak.

Die Verberger stabilisierten ihre Leistung zunächst und gestalteten den Entscheidungssatz über 4:4 und 8:7 beim Seitenwechsel ausgeglichen. Was folgte, war „ein Kollektivausfall“, so Lichte.

Würselen hat seine quasi letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt genutzt und Verberg in den Abstiegsstrudel hinein gezogen. Am kommenden Samstag bietet sich dem VTV die nächste Gelegenheit, die Scharte auszuwetzen. Dann kommt der Tabellendritte SG Duisburg.