VfR Fischeln: Nach Anfangsproblemen hat sich der Fußball-Landesligist gut eingelebt

Fussball : Nach Anfangsproblemen gut eingelebt

Der VfR Fischeln steht trotz großer Personalrotation in der Fußball-Landesliga über dem Strich.

Ein Buch mit sieben Siegeln war im Sommer nach der Wechselperiode und der Amtsmüdigkeit einiger Verantwortlicher der VfR Fischeln. Bis auf wenige Akteure wollten oder konnten die Grün-Weißen den aktuellen Kader, der allerdings auch ziemlich enttäuscht hatte, nicht halten. Über 20 Spieler kamen neu, fast ausschließlich durch die guten Kontakte des neuen Trainers Karl-Heinz Himmelmann. Zur Winterpause sieht die aktuelle Situation aber so aus, als könne die Vorgabe Klassenverbleib erreicht werden.

Der Saisonverlauf Am vierten Spieltag rutschte der VfR erstmals ans Tabellenende. Erst am 15. Spieltag, nach einem überraschenden Sieg in Amern, wurde die Rote Laterne wieder abgegeben. Aber weil alle Beteiligten die Ruhe behielten, auch der spektakuläre Heimerfolg gegen die da noch kriselnden Kapellener vier Wochen vorher nicht überbewertet wurde und zu erkennen war, dass die Mannschaft immer mehr zusammenwächst, gelang durch den Pflichtsieg in der letzten Partie des Jahres in Dingden der Sprung ans rettende Ufer.

Das war schlecht Drei von etwa einem halben Dutzend Akteuren waren als die Leistungsträger eingestuft. Zwei davon waren bei Saisonbeginn noch verletzt – Melih Karakas und Michael Enger – und kamen aber bis heute nicht mehr in Form. Und der kleine David Machnik? Er war als Leader vorgesehen. War er dann auch, wenn er spielte. Aber seine Verletzungsanfälligkeit zieht sich durch wie ein Roter Faden. Und das ist auch in seinem sechsten Jahr an der Kölner Straße nicht anders. „Das ist nicht zu kompensieren“, sagt Himmelmann.

Das war gut Niederlagen bzw. Niederlagenserien, und waren sie noch so unglücklich, warfen das Team nicht aus der Bahn. Ganz im Gegenteil: diese schienen das Zusammengehörigkeitsgefühl nur noch zu stärken. Außerdem haben sich viele Neuzugänge, die fast alle aus unteren Ligen kamen, an die rauhere Luft gewöhnt. Außerdem wurde immer klarer, dass einige andere Mannschaften aus der hinteren Region auch nur wenig zu bieten haben. Wichtig für den bisherigen Verlauf war auch der Sieg in Scherpenberg auf ungeliebter Asche.


Personalien Karakas, der sich nicht gut quälen kann, geht zu seinem Stammclub TDFV Viersen zurück. Geholt werden soll ein Außenbahnspieler und ein Stürmer.

Die Winterpause Erstes Training für die Rückrunde ist am 3. Januar. Erster Testspielgegner ist der VfL Repelen (5.1.). Danach sind noch fünf weitere Tests geplant.