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Fußball: VfR Fischeln empfängt Hö-Nie zum Spitzenspiel

Fußball : VfR Fischeln empfängt Hö-Nie zum Spitzenspiel

Fußball: Der Krefelder Aufsteiger will auch gegen den letztjährigen Oberliga-Meister weiterhin für Furore sorgen.

Tabellenführer gegen Tabellenvierten, oder Landesliga-Meister gegen Oberliga-Meister. Das sind die Überschriften des Spitzenspiels am 6. Spieltag, wenn der VfR Fischeln morgen um 15 Uhr an der Kölner Straße auf den SV Hönnepel-Niedermörmter trifft.

Die Krefelder sind derzeit die Mannschaft der Stunde. Denn der Aufsteiger ist als einziges Team noch ohne Punktverlust und stellt mit nur zwei Gegentoren die beste Defensive. Die guten Leistungen weckten auch das Interesse fußballinteressierter Krefelder. Das letzte Heimspiel gegen TuRU Düsseldorf verfolgten immerhin über 400 Zuschauer. VfR-Trainer Josef Cherfi hofft, dass diese Marke übertroffen werden kann: "Es wäre schön, wenn es diesmal über 500 werden würden." Natürlich würde Cherfi die grün-weiße Erfolgsgeschichte mit einem Sieg gegen "Hö-Nie" gerne weiter schreiben. Dazu bedarf es aber wieder einer starken Vorstellung. Denn der Dorfverein aus dem Kalkarer Raum beherrschte die Liga in der vergangenen Saison und ist in dieser Spielzeit keineswegs schwächer einzuschätzen. Auf den Regionalliga-Aufstieg verzichteten die Verantwortlichen insbesondere aus organisatorischen und sportlichen Gründen, arbeiten aber weiter an der rasanten Entwicklung der jüngeren Vergangenheit. Ein Platz im oberen Drittel soll es wieder sein, die Meisterschaft nicht ausgeschlossen. Gäste-Trainer Georg Mewes will beim VfR auf jeden Fall punkten um weiterhin ungeschlagen zu bleiben. Zweimal musste sich Mewes bisher mit einer Punkteteilung zufrieden geben: gegen Baumberg (1:1) und bei TuRU Düsseldorf (1:1).

Cherfi hat für dieses hochinteressante Duell personell die Qual der Wahl, so dass personelle Änderungen erneut möglich sind. In Nievenheim gelang Jan Siebe und Alexander Lipinski () der Sprung in die Startelf. Wobei Cherfi Wert darauf legt, dass diese Entscheidung keine Reaktion auf schwächere Leistungen anderer Spieler war: "Das war eine Belohnung für starke Trainingsleistungen der beiden. Was zeigt, dass wir nicht nur eine erste Elf, sondern 16 bis 18 Spieler haben, die für die elf Plätze in Frage kommen. Nur Nuancen entscheiden. Und so wünschen wir uns das."

Eine komfortable Situation für den Aufstiegs-Trainer, der bei vier Punkten Vorsprung mit seiner Mannschaft auf jeden Fall an der Tabellenspitze bleiben wird. Wo der weitere Weg hinführen wird, wird man sehen. Cherfi nimmt das Ganze derzeit gelassen: "Das ist momentan eine tolle Situation für uns, Wir freuen uns jetzt auf dieses Spiel und wollen weiter punkten. Nach ein paar Spielen werden wir sehen, wo wir tatsächlich stehen."

(RP)