Lokalsport: VfR Fischeln beim Spitzenreiter

Lokalsport: VfR Fischeln beim Spitzenreiter

Die abstiegsbedrohten Krefelder sind morgen auf dem Kunstrasen der Sportfreunde Baumberg zu Gast. Die personelle Situation beim Fußball-Oberligisten aus der Seidenstadt ist weiterhin angespannt.

Die Stimmung beim VfR Fischeln ist im Keller. Denn die 0:1-Niederlage gegen den VfB Homberg am vergangenen Sonntag war ebenso vermeidbar wie die Auftaktniederlage gegen den VfB Speldorf. In beiden Fällen waren die Krefelder auf Augenhöhe. Zählbares sprang im Abstiegskampf aber wieder nicht heraus.

14 Spiele bleiben dem VfR noch, im aktuellen Fünfkampf das rettende Ufer zu erreichen. Schlusslicht DSC 99 Düsseldorf ist mit fünf Punkten wohl aus dem Rennen. Unter Fischeln (12 Punkte), Cronenberg (16), VfB Hilden (18) und dem FSV Vohwinkel Wuppertal (18) werden nach Lage der Dinge die drei übrigen Absteiger ermittelt.

Dass der Rückstand des VfR trotz der beiden Niederlagen noch immer sechs Punkte beträgt und in diesem Jahr nicht größer wurde, hält die Hoffnung auf ein Happy-Ende an der Kölner Straße am Leben. "Die Situation ist unverändert, aber eben auch nicht besser geworden. Unser einziger Vorteil ist, dass der Abstand gleich geblieben ist", sagt Trainer Josef Cherfi. Doch das kann sich schnell ändern. Spätestens dann, wenn die Konkurrenz in ihren Nachholspielen punktet und den Grün-Weißen psychologisch den Stecker zieht.

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Punkte müssen also dringend her, um auch Druck auf die Konkurrenten auszuüben. Dabei steht der VfR allerdings morgen vor einer äußerst hohen Hürde, denn die Reise geht zum Tabellenführer Sportfreunde Baumberg. Anstoß an der Sandstraße ist um 15 Uhr. Für Cherfi, der gestern nach überstandener Grippe erstmals das Training wieder leitete, sind die Rollen klar verteilt. Das könne aber durchaus auch ein Vorteil sein: "Baumberg ist klarer Favorit und muss gewinnen. Dass der Tabellenführer stolpert, erwartet keiner."

Der VfR muss sicherlich ans Limit gehen, um für eine Überraschung sorgen zu können. Was das Kämpferische angeht, muss sich Cherfi keine Gedanken machen: "Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, dass sie nicht will. Es sind nur Nuancen, die uns derzeit von anderen Mannschaften trennen. Es gilt jetzt den nächsten Schritt zu machen. Es muss auch einfach mal ein dreckiger Sieg her, damit die Mannschaft wieder in den Genuss kommt, für ihren Aufwand belohnt zu werden."

Personell bleibt die Lage stark angespannt. Quin Kruijsen setzen Adduktoren-Probleme weiter außer Gefecht. David Machnik ist auch noch nicht so weit, dass er bald wieder einsatzfähig wäre und absolviert zurzeit nur leichte Trainingseinheiten.

(RP)
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