Fußball-Landesliga Kevin Breuer wird Trainer beim VfL Tönisberg

Tönisberg · Der 31-Jährige übernimmt in der neuen Saison die Aufgabe am Spielfeldrand. In dieser Saison lief er noch für Teutonia St. Tönis auf, legte aber aus privaten und beruflichen Gründen seit Beginn dieses Jahres eine Pause ein.

 Kevin Breuer, hier im Testspiel der Teutonen gegen den KFC, strebt die Trainerlaufbahn an.

Kevin Breuer, hier im Testspiel der Teutonen gegen den KFC, strebt die Trainerlaufbahn an.

Foto: BRAUER-Fotoagentur/Oliver Kaelke

Es ist schon eine dicke Überraschung, wen der VfL Tönisberg als neuen Trainer für die neue Saison gewinnen konnte. Kevin Breuer übernimmt den designierten Landesliga-Absteiger. Der viermalige U18-Nationalspieler lief in dieser Saison noch für den Oberligisten Teutonia St. Tönis auf, legte aber aus privaten und beruflichen Gründen seit Beginn dieses Jahres eine Pause ein. Marcus Bister, Sportdirektor des VfL, freute sich über die endgültige Zusage seines Wunschkandidaten: „Kevin verfügt natürlich über einen sehr großen Fußball-Sachverstand, der uns sicher weiter helfen wird“. Dass die Personalie endlich gelüftet wurde, löste für Bister ein weiteres Problem: „Natürlich wollten die Spieler auch wissen, wer in der kommenden Saison Trainer sein wird.“

Breuer wurde in der Jugend von Borussia Mönchengladbach ausgebildet, spielte für die Fohlen in der A-Jugend-Bundesliga und nach seiner Jugendzeit für die Amateure in der Regionalliga-West. Zur Saison 2012/13 wechselte der 31-Jährige zum VfR Fischeln und avancierte dort zum besten Mittelfeldspieler der Oberliga. 2019/20 setzte er seine Karriere bei Teutonia St. Tönis fort. Insgesamt verbuchte Breuer in Landes- und Oberliga 216 Einsätze und erzielte dabei über 100 Tore.

In Tönisberg wird Breuer im Trainerstab die führende Rolle einnehmen. Eng an seiner Seite steht David Machnik, der derzeit als Interimstrainer die sportlichen Geschicke lenkt. Manuel Fernandez ist auf der Suchen nach einem Job als Chef-Trainer. Sollte das nicht aufgehen, ist aber eine weitere Zusammenarbeit denkbar. Der testweise Schritt ins Traineramt ist für Breuer ein Weg dem Fußball verbunden bleiben zu können: „Durch den Misserfolg des VfL ist das möglich geworden und ich habe mir ernsthafte Gedanken gemacht. Zwei Ligen tiefer sind der Druck und die Verpflichtungen nicht so groß wie in der Oberliga. Dazu kommt auch, dass die Strecken zu den Spielen ganz andere sind“. Der Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Mitspieler Machnik sieht er mit Freude entgegen: „Wir haben die gleiche Fußball-Philosophie.“

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