Fußball Bezirksliga VfL Tönisberg erwartet den Hülser SV zum Abstiegsgipfel

Krefeld · In der Fußball-Bezirksliga kommt es in Tönisberg zum Abstiegsgipfel. Derweil will Spitzenreiter Fischeln gegen Wickrath Revanche für das Hinspiel nehmen, in dem er eine von zwei Saisonniederlagen kassiert hat.

Andre Wienes ist mit dem Hülser SV in Tönisberg zu Gast.

Andre Wienes ist mit dem Hülser SV in Tönisberg zu Gast.

Foto: BRAUER-Fotoagentur/Stefan Brauer

Nach vielen Wochen zum Vergessen, wodurch man zwangsläufig der gefährdeten Zone immer näher kam, gab der VfL Tönisberg im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga vergangenen Freitag – neben dem Sieg in Vorst am 17. März – wieder mal ein Hoffnung machendes Lebenszeichen von sich. Ein 1:1 gegen den OSV Meerbusch mit mehr als einem halben Dutzend Ausfällen war in Ordnung für den Coach. „Dieser Auftritt war schon positiv. Aktuell sind für Freitagabend auch die personellen Engpässe erledigt“, atmet Spielertrainer Kevin Breuer sichtlich auf.

Mit dem Hülser SV kommt nun ein Kontrahent zur Schaephuysener Straße, dessen Sorgen bei neun Zählern Rückstand auf die Rot-Weißen noch viel größer sind. Zumal zuletzt gegen Bockum ein lebenswichtiger Dreier noch aus der Hand gegeben wurde. Vielleicht gelingt ja unter dem neuen Trainer Andre Wienes ein deutlicher Aufwärtstrend. Zu diesem Spiel stellt Breuer, kürzlich 33 Jahre alt geworden, klar: „Dies ist ein kleines Endspiel. Wir werden alles investieren, um den Bock umzustoßen.“

Gegenüber der Vorwoche sind heute Abend wieder Denis Gaas, Jan Goretzki und Manuel Franken dabei. Außerdem ist Luca Aventaggiato, der seit Januar auch als Skilehrer in Österreich unterwegs war, wieder da. Ferner gibt es mit Erdal Tuna (Dilkrath) und Adnan Aoudou (Süchteln) zwei Neuzugänge, die allerdings länger nicht mehr auf dem Rasen gestanden haben und noch etwas Zeit brauchen. Außerdem sah Phillip Grund nicht, wie zu lesen und hören war, zuletzt den fünften gelben Karton.

Theoretisch ist der SC Schiefbahn bereits abgestiegen. Rechnerisch aber noch nicht, weil bei acht ausstehenden Partien noch 24 Punkte geholt werden können. Aber daran glauben an der Siedlerallee vor dem Spiel gegen den SV Vorst nicht einmal mehr die kühnsten Optimisten, wurden doch bisher insgesamt nur alarmierende 13 Punkte geholt. Außerdem dürften alle Konkurrenten nichts oder kaum noch etwas holen. Beim SV fehlt mit Rotsünder Efe Eyibak ein Spieler, der von hinten links oft gute Aktionen initiiert.

Allein die Tatsache, dass die Gäste in den vergangenen fünf Spielen leer ausgingen, beschreibt ihre Lage überdeutlich. Spitzenreiter VfR Fischeln will auch gegen den Dritten aus Wickrath, in der Hinrunde für das Kockel-Team ein Stolperstein (2:3), seine Siegesserie fortsetzen und natürlich auch Revanche nehmen.

Gleiches Ansinnen hat der SSV Grefrath vor Augen, was bei dem arg nachlassenden Türkiyemspor aus Mönchengladbach allemal drin sein dürfte. Auch hier wurde das Hinspiel verloren (0:1). Nur als Außenseiter fahren der VfL Willich zum 1. FC Mönchengladbach bzw. der TSV Bockum zum TSV Meerbusch II.

Zwei Teams, die zuletzt sehr erfolgreich waren, kreuzen am Rundweg in Uerdingen zwischen dem dortigen VfB und Waldniel die Klingen.

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