Lokalsport: TVO erwartet den Spitzenreiter

Lokalsport: TVO erwartet den Spitzenreiter

Die Oppumer treffen mit dem MTV Dinslaken auf den besten Angriff der Liga.

In der Handball-Oberliga empfängt der TV Oppum am Samstag den Ligaprimus MTV Rheinwacht Dinslaken in der Halle an der Scharfstraße. Um 19.45 Uhr wollen die Schützlinge von Ljubomir Cutura beweisen, dass sie auch mit dem stärksten Team in der Oberliga mithalten können. "Wir haben nichts zu verlieren und können ohne Druck unser Spiel machen", erklärte Cutura. Dinslaken hingegen benötigt einen Sieg, um die Konkurrenz auf Abstand zu halten.

Denn nach einer fast perfekten Hinrunde mit lediglich einem Unentschieden und einer Niederlage verlor der Aufstiegsfavorit aus Dinslaken bereits zwei von vier Rückrundenspielen. Der Vorsprung auf den Zweit- und Drittplatzierten, der HG Remscheid und dem TV Angermund, schmolz auf vier Punkte zusammen. "Sie haben im Moment keine gute Form und stehen sehr unter Druck", sagte Oppums Trainer. Schon im Hinspiel hielten die Oppumer lange mit dem Tabellenführer mit, mussten sich aber aufgrund schwacher zehn Minuten in der Schlussphase mit 26:31 geschlagen geben. Beim Duell am kommenden Wochenende trifft auch der stärkste Angriff der Liga auf die zweitbeste Defensive der Liga. 510 Tore erzielten die Dinslakener bereits in dieser Saison und damit im Schnitt dreißig Mal pro Spiel.

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"Sie haben auf allen Positionen sichere Torschützen. Das macht sie sehr stark", erklärte Cutura. Mit 82 Toren liegt der beste Dinslakener Torschütze Nils Kruse zwar auf Rang 19 der Torschützenliste, doch auf Rang 22, 24, 26 und 28 folgen mit Maximilian Reede, Steffen Hahn, Philipp Tuda und Luca Dáuria vier weitere torgefährliche Spieler. Allerdings ließ Oppum im Gegenzug bisher nur durchschnittlich circa 25 Gegentore pro Spiel zu und will auch am Samstag wieder eine starke Defensivleistung abrufen. "Wir brauchen eine starke Abwehr, um eine Chance gegen Dinslaken zu haben", sagte Cutura. Dabei kann der Altmeister auf die wiedergenesenen Spieler Matthias Opper und Jan Walsch zurückgreifen, die in der Vorwoche grippebedingt ausgefallen sind.

(RP)