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Lokalsport: TV Vorst gewinnt zum Saisonabschluss den Kreispokal

Lokalsport : TV Vorst gewinnt zum Saisonabschluss den Kreispokal

Zum zweiten Mal nach 2014 hat der Handballkreis Krefeld-Grenzland eine Kreispokalendrunde als ein "Final 4-Turnier" veranstaltet. "Die Veranstaltung hat gehalten, was sie im Vorfeld versprochen hat. Wir haben mit 500 Handballfans im Laufe des Tages ein großer Zuschauerinteresse gehabt", sagte Kreishandballwart Joop Cosman.

Mit dem TV Aldekerk bei den Frauen und dem TV Vorst bei den Männern gab es am Ende auch zwei würdige neue Titelträger zu feiern. Zusätzlich wurden noch 17 Schiedsrichter für ihre langjährige Arbeit geehrt. Mit Herbert Beesen von der DJK Germania Oppum erhielt ein Unparteiischer für 40 Jahre sogar die Kreisehrennadel in Gold. Den Anfang des Handballfestes hatte das Frauen-Halbfinale gemacht. Im Duell gegen den TV Aldekerk hielt der SSV Gartenstadt nur bis zur ersten Halbzeit gut mit. Nach dem 8:9 baute der Oberligist aus Aldekerk den Vorsprung bis zum Ende auf 19:14 aus. Auch im zweiten Spiel hielt der Underdog TV Oppum gegen den Favoriten TV Loberich bis zum 6:7 gut mit, ehe sich der Klassenunterschied dann doch bemerkbar machte und Lobberich mit 21:14 in das Endspiel einzog. Obwohl hier beide Finalmannschaften in der gleichen Liga spielen, zeigte sich im gesamten Spielverlauf ein noch deutlicherer Unterschied. Aldekerk überrannte Lobberich förmlich mit 37:17 (19:5), und leistete sich in der zweiten Halbzweit sogar den Luxus mit Spielerinnen aus der zweiten Reihe zu agieren.

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Spannender ging es bei den Männern zu. Schon das Duell zwischen dem TV Oppum und der Turnerschaft Grefrath im ersten Halbfinale zog die Zuschauer in ihren Bann. Grefrath zeigte sich als ebenbürtiger Gegner, der seine bisher erfolgreiche Saison mit dem feststehenden Landesligaaufstieg weiter krönen wollte. Am Ende war es der Oppumer Jan Walch, der mit seinen Toren gegen Ende der Partie, die mit 22:20 (9:8) endete, den Ausschlag zugunsten des Altmeisters gab.

Ein packendes Duell lieferten sich danach der TV Vorst und der TV Lobberich. Die Vorster gingen von Beginn an in Führung, die sie bis zum 20:19 (9:6)-Endstand nicht mehr aus der Hand gaben. Auch im Finale gegen Oppum legten die Vorster vor und kamen nur kurzzeitig beim 13:12 etwas in Verlegenheit. Zu diesem Zeit wechselte Vorst vermehrt seine Spieler aus, was den Spielaufbau störte. Da sich die Oppumer durch viele Fehler größtenteils selber im Weg standen und die Deckung nicht wie gewohnt sicher stand, gelang es den Vorstern, die Partie mit 37:30 (19:14) nach Hause zu bringen und sich nach dem Oberliga-Abstieg mit dem Pokalsieg zu trösten. "So einen lockeren Sieg haben wir die ganze Saison nicht gehabt. Jetzt wird erst einmal gefeiert", sagte Vorst-Trainer Dirk Heghmanns danach.

(RP)