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TV Oppum: Strafe gegen Jan Walch ist der Wendepunkt

Handball-Oberliga : Strafe gegen Walch ist der Wendepunkt

Der TV Oppum unterliegt Spitzenreiter Wölfe Nordrhein, die Adler Königshof siegen souverän gegen Lobberich.

Die Serie des TV Oppum, gegen die vor ihnen in der Tabelle liegenden Teams immer zu punkten, ist gerissen. Gegen den souveränen Spitzenreiter Wölfe Nordrhein setzte es für die Mannschaft von Ljubomir Cutura eine am Ende zwar leistungsgerechte, aber um einige Tore zu hoch ausgefallene 21:29 (14:13)-Niederlage. Dabei hielt das Team lange gut mit dem haushohen Favoriten mit, ließ sich aber im Spielverlauf immer mehr von vielen strittigen Entscheidungen der Unparteiischen aus der Ruhe bringen.

„Da müssen wir einfach souveräner agieren. Ich bin mit einigen Pfiffen auch nicht einverstanden, aber wir dürfen dann nicht so aus dem Konzept geraten“, kritisiert Cutura die Seinen. Knackpunkt der Partie war dabei eine strittige Szene in der 45. Minute, bei der Jan Walch beim Stand von 18:18 eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt bekam. Fortan verloren die Gastgeber die Konzentration und der Gast feierte bis zum Ende 11:3 Tore. „Da waren wir zu hektisch und haben unsere Angriffe nicht gut ausgespielt. Sicher kam hier und da auch Pech dazu und der Torwart der Wölfe hat sich gesteigert, dennoch darf uns das nicht passieren“, hadert Cutura, der aber auch sagt: „Der Sieg der Wölfe geht in Ordnung. Er ist nur um einige Tore zu hoch ausgefallen.“ Mit der Leistung seines Teams ist er dennoch nicht unzufrieden. „Die Wölfe stehen nicht grundlos so souverän auf Rang eins. Dass es am Ende so deutlich wurde, haben wir uns trotzdem selbst zuzuschreiben“, sagt er.

Mit Leistung und Ergebnis ist unterdessen sein Widerpart in Diensten der Adler Königshof, Marius Timofte zufrieden. Beim 32:26 (18:12) seines Teams im Derby gegen den TV Lobberich zeigten die Seinen eine insgesamt konzentriere Leistung. Überraschend waren auch die beiden am Knie angeschlagenen Außen Arne Thelen und Bruno Zavada mit von der Partie. Besonders Letztgenannter legte ein hervorragendes Spiel hin und zeichnete für insgesamt sieben Tore verantwortlich. Damit avancierte er zum zweitbesten Werfer der Adler hinter Kapitän Sebastian Bartmann (9).

„Es war ein intensives Spiel, das bis zum Schluss umkämpft war. Obwohl wir zumeist recht klar in Führung lagen hat Lobberich nie aufgegeben und uns alles abverlangt, zollt der Rumäne dem Gegner viel Respekt. „Sieggarant auf unserer Seite war Florian Lepper, der eine ganz starke Leistung im Tor gebracht und uns den nötigen Rückhalt gegeben hat“, lobt der Übungsleiter seinen Schlussmann und damit durchaus noch einmal den Gegner. Sein Team steckte auch eine frühe rote Karte für Leistungsträger Florian Lepper weg, der in der 43. Minute nach der dritten Strafzeit des Feldes verwiesen wurde.