Turnerschaft St. Tönis verliert in der Schlusssekunde gegen die HSG Wesel

Handball-Verbandsliga : Turnerschaft St. Tönis verliert in der Schlusssekunde

Das Team von Trainer Zoran Cutura dominiert 40 Minuten lang den HSG Wesel, der in der Endphase noch mit 32:31 gewinnt.

(F.L.) Nach dem Schlusspfiff im Spiel der Turnerschaft St. Tönis bei der HSG Wesel blickte Turnerschaft-Trainer Zoran Cutura etwas traurig in die Runde. Kurz zuvor hatte seine Mannschaft mit 31:32 verloren, die Entscheidung fiel in der Schlusssekunde durch einen Siebenmeter. „Wesel ist über außen gekommen, und uns ist es nicht gelungen den Ansturm fair zu stoppen. Das hatte ganz klar einen Strafwurf zur Folge“, kommentierte er. Dabei hatte es 40 Minuten lang nicht nach so einem knappen Ergebnis ausgesehen, St. Tönis hatte den Gegner bis dato meist mit fünf Toren vom Leib gehalten. Doch dann brachte Wesel zwei Kreisläufer gleichzeitig ins Spiel und damit die Turnerschaft-Abwehr aus dem Rhythmus. „Danach war gefühlt jeder Torwurf drin. Ich habe mich da echt gefragt, wo meine Abwehr ist“, fügte Cutura hinzu und meinte damit genau jenen Mannschaftsteil, der vor allem in der ersten Halbzeit mit einer offensiven Deckung für die 17:15-Halbzeitführung gesorgt hatte.

Michael Küsters von der Turnerschaft Grefrath war der 20:38-Niederlage seiner Mannschaft im Verbandsligaderby beim TSV Kaldenkirchen ziemlich niedergeschlagen. „Wir haben uns eigentlich viel vorgenommen, es aber schon in den ersten Minuten verdaddelt“, sagt er kurz und knapp. Gemeint war damit das 0:6 in der Anfangsphase, was Küsters bereits in der 8. Minute zu einer Auszeit zwang. Doch trotz passender Worte an seine Spieler änderte sich auch im weiteren verlauf nicht viel. Grefrath produzierte zu viele Fehler und hielt in dem intensiv geführten Spiel körperlich zu wenig dagegen. „Kaldenkirchen war uns da in allen Belangen überlegen“, sagte Küsters weiter. Nach dem Halbzeitstand vom 10:17 lief es dann wie ein roter Faden weiter gegen die Grefrather, für die es nach dem 10:24 gelaufen war.

Die lange Pause hat hingegen den Handballern von Adler Königshof II offenbar nicht gut getan, denn beim TV Aldekerk II gab es ein 25:31 zu verdauen. Dabei hatte es gut für das Team von Trainer Bodo Leckelt angefangen, Daniel Köffers eröffnete das Spiel mit dem ersten Tor, bis zur 20. Minute wurde der Vorsprung der Königshofer fortwährend auf drei bis vier Tore gehalten. dennoch kam Aldkerk bis zur Halbzeit auf 16:15 heran, was eigentlich für die Königshofer eine Warnung hätte sein müssen.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Duell, bei dem auf Seiten der Gäste die Kräfte immer mehr schwanden. Hinzu kam, dass der zur Pause eingewechselte Alderkerker Torhüter Gabriel Pasquesi den Königshofer Angreifern verstärkt die Zähne zog und durch seine Paraden ein sicherer Rückhalt und dann auch der Grundstein für den Aldekerker Sieg war.

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