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Trainingsauftakt beim Fußball-Oberligisten DJK Teutonia St. Tönis

Fußball-Oberliga : Trainingsauftakt bei DJK Teutonia St. Tönis

Der Fußball-Oberligist hat zwar gegenüber der Konkurrenz einen kleinen Etat, aber durchaus ambitionierte Ziele. Er will attraktiven Fußball in einer anspruchsvollen Liga spielen. Dabei hat Abteilungsleiter Markus Hagedorn ein klares Credo.

Bekim Kastrati ist heiß auf die neue Saison. Der Trainer des Fußball-Oberligisten Teutonia St. Tönis war erst am Morgen aus Albanien kommend in Düsseldorf gelandet und konnte es kaum erwarten. Beim Trainingsauftakt des zweithöchsten Vereins der Region Krefeld setzte er gleich Zeichen. Seine Ansprache zu Beginn war kurz und knackig. „Das Trainerteam freut sich total“, sagte er in der Gewissheit, dass es seinen Schützlingen genauso geht. Zum Trainerteam gehören die Assistenten Michael Küpper und Oliver Wersig, die Torwarttrainer Markus Rix und Thomas Schulze; zudem kümmert sich Physiotherapeut Nick Schreiber um die Spieler, die auch von den beiden Betreuer Peter Göbbels und Uwe Ring unterstützt werden.

Den frühen Trainingsauftakt erklärt Kastrati so: „Sieben Wochen Vorbereitung sind normal. Außerdem haben wir acht Monate nichts oder sehr wenig gemacht.“ Entsprechend groß war die Freude, als die Kicker nach dem Aufwärmprogramm endlich wieder vor den Ball treten konnten. Und es fehlten lediglich Lukas Stiels, Leonard Bajraktari, der neue Keeper Jannik Hinsenkamp, der von Baumberg kommt, und Tobias Kokol aus dem eigenen Nachwuchs. Etwas überraschend war der Japaner Nozomu Nonaka auf dem Platz. Seine Zukunft, ob er zu veränderten Bedingungen bleibt oder wechselt, ist noch unklar. Das wiederum ist für Markus Hagedorn kein Problem, vielmehr wird dadurch die Philosophie deutlich, die er vertritt. „Er hat sich abgemeldet, damit er bei seiner Entscheidung frei ist“, erklärt der Vorsitzende der Fußball-Abteilung. „Ich habe ihn dabei unterstützt. Schließlich wollen wir vermeiden, dass er nach dem Ende der Wechselfrist sich einem anderen Verein anschließen möchte und dann ums Geld verhandelt werden muss.“

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Hagedorn mag es sauber. Das wurde auch in seiner kurzen Ansprache deutlich. „Wir wollen attraktiven Fußball in einer anspruchsvollen Liga spielen“, sagte er. „Das, was wir umsetzen können, stellen wir euch gerne zur Verfügung. Vor allem aber sind wir eins: verbindlich in unseren Aussagen.“ Zusagen werden eingehalten, so lautet Hagedorns Credo, was die Spieler zu schätzen wissen und weshalb viele auch lange bleiben.

Mit dieser Philosophie hat es der Dorfverein in die höchste Amateurklasse geschafft. „Mit dem Etat befinden wir uns im unteren Drittel der Liga“, sagt Hagedorn. Rund 100.000 Euro dürfte er betragen und würde natürlich nicht ausreichen, wenn Freunde des Vereins den Spielern nicht beruflich behilflich wären. Die Ziele sind nicht verträumt, aber dennoch ambitioniert. „Wir wollen nach der Hinrunde unter den ersten elf stehen und die Meisterrunde spielen“, sagt Hagedorn.