Torwart-Camp mit Lukas Lang und Tomas Duba

Eishockey : Torwart-Camp mit Lukas Lang und Tomas Duba

Die beiden ehemaligen Eishockey-Torhüter der Krefeld Pinguine waren über Pfingsten in Dinslaken auf dem Eis.

(hgs) Tomas Duba fühlte sich in den vergangenen Tagen pudelwohl. „Ich freue mich, endlich mal wieder in Krefeld zu sein und viele Freunde besuchen zu können“, sagte der ehemalige Torwart der Pinguine am Dienstag im Gespräch mit unserer Zeitung und strahlte über alle Backen . Einer dieser Freunde ist Lukas Lang, mit dem sich Duba in der Saison 2013/14 die Torwartposition bei den Schwarz-Gelben teilte. Als Lang seinen Kumpel fragte, ob der über Pfingsten an seinem Camp für Nachwuchs-Torhüter als Coach mit aufs Eis gehen könne, sagte der Tscheche sofort zu. „Es ist toll, wenn man seine Erfahrungen an die Kids weitergeben kann“, sagte Duba.

Beinahe wäre das Camp ausgefallen, weil in Wesel die Kühlanlage der Eishalle defekt ist. Zum Glück erhielt Lang in Dinslaken die notwendigen Eiszeiten. Bis zu 30 Torhüter im Alter von neun bis 15 Jahren standen auf dem Eis.

Für Tomas Duba liegt die Profikarriere zunächst mal auf Eis: „Ich bin jetzt fast 38 Jahre alt. Da ist es natürlich schwer, einen Verein zu finden. Ich würde gerne in Europa bleiben.“ Zuletzt stand er in der Asia League für den Club Gangwon High1 aus Südkorea auf dem Eis: „Das war schon eine sehr spezielle Zeit. Aber das Angebot war verlockend. Ich habe das doppelte an Gehalt bekommen als zuletzt in Klagenfurt.“ Auch wenn er seine Karriere jetzt vielleicht beenden muss, wäre das für ihn kein Beinbruch: „Ich war jetzt 18 Jahre lang Profi. Das war eine sehr schöne Zeit. Ich habe viele Freunde gewonnen und viele Länder und Kulturen kennengelernt.“ Sein Lebensmittelpunkt ist Finnland, die Heimat seiner Frau. „Wenn ich keinen Verein mehr finde, werde ich den Trainerschein machen“, sagte Duba. Krefelds neuen Torhüter Jussi Rynnäs kennt er nicht persönlich: „Als ich in Finnland für Ässät im Tor stand, war Jussi kurz zuvor nach Nordamerika gegangen. Er ist für die Pinguine sicher eine sehr gute Verstärkung. Es wird aber darauf ankommen, wie ihn die Mannschaft und die Fans aufnehmen und ob er sich in Krefeld wohlfühlt. Das ist sehr wichtig.“

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