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Tennisverband klagt gegen Hallenschließung

Tennis : Tennisverband klagt gegen Hallenschließung

Die Gremien in NRW schließen sich einer Klage des Mittelrheins an. Dank des Wetters können die Spieler noch unter bestimmten Voraussetzungen draußen spielen. Viele Vereine haben ihre Außenanlagen noch geöffnet.

(F.L./hgs) Es ist vielleicht nur der Tropfen auf den heißen Stein, die Spieler aus den Tenniskreisen Krefeld und Viersen haben diesen aber dankbar aufgenommen. Nach Rücksprache der betreffenden Vereine mit dem Ordnungsamt, dass der Freizeit- und Amateursport bis zum 30. November zwar verboten, jedoch der Individualsport, solange er zu zweit außerhalb geschlossener Räumlichkeiten durchgeführt wird, nicht davon betroffen ist, gab es vom Amt die Freigabe unter freiem Himmel Tennis spielen zu dürfen. Viele Vereine hatten ihre Anlagen bereits winterfest gemacht, einige holten angesichts des guten Wetters die Netze wieder raus.

Schließlich handelt es sich beim Betreten des Platzes um maximal zwei Sportler oder vier, die aus einem Haushalt kommen.  „Das gute Wetter lässt es ja noch zu, dass wir draußen spielen können“, bestätigte Krefelds Kreisvorsitzender Horst Giesen, mit dem Hinweis, dass viele Vereine die Entscheidung unter Einhaltung der Hygienebestimmungen gerne angenommen haben. Die Umkleide- und Duschräume sowie die Gastronomieräume müssen geschlossen bleiben.

Für Kopfschütteln sorgte bei den Vereinen und hiesigen Hallenbetreiben, dass in Baden-Württemberg und Hessen unter bestimmten Bedingungen weiter Tennis gespielt werden darf. Daher fordert der Tennis-Verband Niederrhein eindringlich Verbesserungen für den Tennissport in NRW, dessen Ausübung durch die Coronaschutzverordnung des Landes auch im direkten Vergleich zu den meisten anderen Bundesländern Deutschlands im Moment nur sehr stark eingeschränkt möglich ist.

Ferner unterstützt die Interessengemeinschaft der Tennisverbände NRW, der Zusammenschluss der Verbände Niederrhein, Westfalen und Mittelrhein, die Klage eines Tennishallenbetreibers und selbstständigen Tennislehrers aus dem Gebiet des Tennisverband Mittelrhein, die darauf ausgerichtet ist, die in der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes festgelegten Restriktionen für den Tennissport teilweise auszusetzen. Die Klage im Eilverfahren zielt darauf ab, das vollständige Verbot des Tennis-Trainingsbetriebs allgemein und des Tennis-Individualsports in Tennishallen aufzuheben.