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SV Bayer gibt Spiel im letzten Viertel aus der Hand

Wasserball : SV Bayer gibt Spiel im letzten Viertel aus der Hand

Die Uerdinger Wasserballer lagen gegen den SV Ludwigsburg lange Zeit in Führung, unterlagen dann aber am Ende mit 9:10.

Die Wasserballer des SV Bayer Uerdingen haben in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga Gruppe A gegen den SV Ludwigsburg die große Chance verpasst wichtige Punkte einzufahren, um noch ein Wörtchen an der Tabellenspitze mitreden zu können. Nachdem die Schützlinge von Bayer-Trainer Milos Sekulic drei Viertel der Partie jeweils die Nase im heimischen Aquadome vorn hatten, gaben sie ausgerechnet im letzten Spielabschnitt die Führung aus der Hand und verloren am Ende knapp mit 9:10.

Gegen die als Aufstiegskandidat gehandelten Gäste waren im Vorfeld die Chancen auf einen etwaigen Punktgewinn eher schlecht gewesen. Doch ähnlich wie es die Bayer-Männer aus der laufenden Saison schon selbst kannten, musste Ludwigsburg deutlich ersatzgeschwächt anreisen. Mit nur elf Spielern sowie ohne Leistungsträger und Nationalspieler Timo van der Bosch sah das Kräfteverhältnis deutlich anders aus als zuvor erwartet. Und so eröffnete Sven Roeßing, der mit vier Treffern erfolgreichster Bayer-Akteur war, mit dem 1:0 für die Hausherren nicht nur den Torreigen, der Centerspieler glänzte auf seiner Position zusätzlich auch mit starken Aktionen. Neben ihm zeigte auch Dustin Bauch im Tor eine sehr gute Leistung. Im gesamten Spielverlauf gab Uerdingen nur ein einziges Mal die Führung aus der Hand. Dies geschah unglücklicherweise zwei Minuten vor dem Abpfiff. Dario Labavic traf für die Ludwigsburger zum 10:9, sein Tor sollte das letzte des Spieles bleiben. „Zum Ende hin haben wir zu einfache Tore zugelassen und uns deshalb nicht belohnt. Wir haben aber Ludwigsburg ins Schwitzen gebracht, das ist ein gutes Gefühl für die kommenden Spiele“, sagte Sekulic danach.