Staubwolke Fischeln hofft auf Siege beim 43. Rund in Fischeln aus den eigenen Reihen

Radsport : Staubwolke Fischeln hofft auf Siege aus den eigenen Reihen

Am Sonntag findet das 43. Rund in Fischeln statt, bei dem knapp 600 Teilnehmer für elf Renn-Kategorien verschiedener Altersklassen erwartet werden.

Markus Besch blickt beim RV Staubwolke Fischeln auf eine Vereinszugehörigkeit zurück, bei der er seit mindestens zwölf Jahren schon bei der größten Veranstaltung seines Vereins mit tätig ist. So auch am 12. Mai, wo zum 43. Mal wieder das Radrennen „Rund in Fischeln“ mit dem Start- und Zielbereich an der Hafelsstraße ausgetragen wird. „In den Jahren hat sich eine gewisse Routine eingespielt, aber kurz bevor es los geht kommt dann doch etwas Unruhe bei mir auf. Das jetzige Sicherheitskonzept gibt es schon seit drei Jahren und es hat sich bewährt. An die hohen Auflagen haben wir uns inzwischen gewöhnt. So wird auch wieder der komplette Start- und Zielbereich mit Absperrgittern versehen“, sagt Besch.

Änderungen haben die Verantwortlichen dennoch vorgenommen. „Es gibt einige Klassen, die zeitgleich starten, dadurch hatten wir die Möglichkeit ein weiteres Rennen einzubauen“ fügt Staubwolke-Geschäftsführer Christoph Königs hinzu. Zusätzlich wurden die Bezeichnungen der Eliteklassen neu definiert. Die frühere C-Elite heißt nun schlicht Amateure und die KT/ A und B-Fahrer radeln als KT und Elite-Amateure. Durch die frei gewordene Zeitkapazität findet nun wieder ein Jedermann-Rennen statt, bei dem sich Hobbyfahrer ohne eine Fahrerlizenz über 23 Runden (31 km) sportlich messen können. „Wir rechnen hier mit 40 bis 60 Meldungen für das Teilnehmerfeld. Insgesamt werden es wohl knapp 600 Teilnehmer“, sagt Königs.

Ab 9.30 Uhr starten zunächst die Schülerklassen, gefolgt vom Fette-Reifen Rennen, bei dem Kinder bis zu zwölf Jahren in zwei Altersklassen mit mindestens 32mm dicken Reifen auf die 1,4 Kilometer lange Rundstrecke geschickt werden. „Da ich in Fischeln wohne bin ich immer auf das Fette-Reifen Rennen angesprochen worden ob es stattfindet. Wir nehmen bis kurz vor dem Start noch Anmeldungen entgegen“, hofft Königs noch auf zahlreiche Interessierte. Angesprochen auf die Erwartungen der eigenen Fahrer beim Heimrennen kommen sofort strahlende Gesichter. „Wir haben vier Fahrer, denen wir Siegerchancen zutrauen“, sagt Besch. Einer davon ist Lars Linden, der bei den Amateuren in diesem Jahr schon zu glänzen wusste und in seiner Kategorie in NRW mit zu den derzeit stärksten Fahrern zählt. „Lars ist genau der Typ, dem unser kleiner Kurs mit vielen Ecken liegt“, sagt Besch. Bei den U19-Junioren haben die Fischelner gleich zwei heiße Eisen im Feuer, denn mit Ole Theiler und May Eißner sind hoffnungsvolle Talente am Start, die in den vergangenen drei Jahren aufgrund von zeitgleich stattfindenden Meisterschaftrennen nicht zu Hause starten konnten. „Max ist eher der Sprintertyp, Ole dagegen ein Zeitfahrer. Dadurch haben wir zwei Optionen einen Sieg einzufahren“, sagt Besch. Bei den U17 soll dagegen Vincent Banka versuchen Platz eins für Fischeln zu sichern. Dem Abschluß bildet das Hauptrennen der KT und Elite-Amateure. Auch hier startet mit Erik Vranken ein Fischelner Eigengewächs, der sich aber in seinem ersten Jahr bei den Erwachsenen befindet. „Erik muss sich hier erst einmal bewähren, aber technisch hat er einiges drauf. Mal sehen wir er am Sonntag kräftemäßig zurecht kommt“, sagt Königs. Vielleicht ist es ein Ansporn, dass die Sieger bei den Erwachsenen-Rennen von der Brauerei Königshof mit Bier aufgewogen werden und damit eine zusätzliche Prämie erhalten.

Die Rennen: Schüler U13 (11 Runden/14,9 km) - 9.30 Uhr Schüler U11 (9/12,2) - 9.31 Uhr Schüler U15 (16/21,6) - 9.55 Uhr Fette-Reifen Rennen (1/1,4) - 10.30 Uhr Senioren 2,3,4 (36/48,) - 10.55 Uhr Junioren U19 (40/54) - 10.55 Uhr Jugend U17 (35/47,3) - 12.20 Uhr Elite Frauen (33/44,6) - 12.20 Uhr Amateure (48/64,8) - 13.35 Uhr Jedermann-Rennen (23/31,1 km) - 15.30 Uhr KT und Elite Amateure (60/81) - 16.30 Uhr

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