Lokalsport: Staelberg und Rommelmann sind gut in Form

Lokalsport: Staelberg und Rommelmann sind gut in Form

Die Aktiven des Crefelder Ruderclubs waren bei der 100. Internationalen Regatta in Essen am Start.

Bei der 100. Internationalen Ruderregatta in Essen auf dem Baldeneysee glänzen Jonathan Rommelmann und Michaela Staelberg von Crefelder Ruderclub auf dem Siegerpodest. Für den Ausnahmeathleten Laurits Follert verlief es dagegen weniger gut, zählte er mit seiner Mannschaft doch zu den Topfavoriten auf den Titel im Männer Vierer ohne Steuermann.

Das war am Samstag ein Auftakt nach Maß für Michaela Staelberg und Partnerin Carlotta Nawjide aus Hannover. Als Vorlaufsiegerinnen fuhren sie dann auch einen Start-Ziel-Sieg ein. Frauen-Skull-Bundestrainer Marcin Witkowski hatte aber schon im Vorfeld angekündigt, dass er Sonntag noch andere Kombinationen testen will. Da ging Staelberg dann zusammen mit Pia Greiten aus Osnabrück an den Start, am Ende wurde es ein guter dritter Platz hinter Nawjide (Hannover)/Kampmann(Waltrop) und einem tschechichen Boot. "Samstag lief der Start noch nicht ganz optimal, aber die Strecke sind Carlotta und ich immer besser in Schwung gekommen", sagt Sataelberg und ergänzt "als Juniorinnen sind wir 2013 schon bei der WM zusammen gefahren, da iat Carlotta leider nach dem Vorlauf erkrankt, wir haben international also noch was offen", grinst sie verschmitzt. Der abschließende Doppelvierer wurde mit dem zweiten Platz beendet. In welchem Boot Staelberg nun zum World-Cup in drei Wochen in Belgrad antritt, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.

"Eigentlich wollten wir richtig Druck bekommen", erklärt Jonathan Rommelmann, der der Leichtgewichts Klasse angehört, aber im schweren Männer-Einer war es Rommelmann, der am Samstag das Rennen für sich entschied. Am Sonntag siegte er souverän im leichtgewichtigen Männer Doppelvierer mit Joachim Agne/Würzburg, Jonathan Schreiber/Nürnberg und Julian Schneider /Frankfurt. Aber alle guten Ergebnisse reichen zur Zeit nicht, das für den olympischen Doppelzweier geübt wird. Von daher geht Rommelmann in Belgrad beim World Cup im Leichtgewichtigen Einer an den Start.

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"Ich bin schon ziemlich enttäuscht", so ein völlig konsternierter Laurits Follert, der erst letzte Woche hin nehmen musste, dass er trotz hervorragender Leistungen nicht im Achter probiert wird und jetzt auch im Vierer ohne Steuermann ins Hintertreffen geraten ist. Es ist ein bisschen verwunderlich, dass der bärenstrake Follert dabei auf der Schlagposition sitzt, die er im Vierer nicht gerne inne hat. Bleibt zu hoffen, dass das Männer-Riementeam zum World Cup in Belgrad noch mal eine andere Besetzung, oder zumindest eine andere Position im Boot mit Follert probiert.

Für die U23-Ruderer Marc Leske und Jakob Gebel läuft hingegen weiter alles nach Plan. Am Samstag zeigte sich der "kleine "Deutschlandachter in Topform und wurde hinter dem Deutschlandachter mit einer Bootslänge Rückstand zweiter und schnellstes U23-Boot. Eigentlich wäre auch CRC-Vereinskollege Jacob Schulte-Bockholt mit an Bord, aber eine Sehnenscheideentzündung, die aber bereits abklingt, verhinderte seinen Einsatz. Lukas Geller war am Sonntag im Männer Vierer ohne 3 schnellster U23-Vierer, damit liegt er auf Kurs. Für Lena Sarassa lief es hingegen weniger rund, im U23-Frauen-Vierer, aber die Kombination wird wohl so auch nicht mehr an den Start gehen. Für Sarassa ist jetzt mit Partnerin Sandra Schlösser aus Deggendorf die U23-Rangliste im Frauen-Zweier ohne in drei Wochen in Ratzeburg von Bedeutung.

(JH)