SSV Grefrath erwartet TuRa Brüggen zum Duell der Kellerkinder in der Fußball-Bezirksliga

Fußball-Bezirksliga : Das Duell der Kellerkinder steigt beim SSV Grefrath

In der Fußball-Bezirksliga erwartet die Auswahl von Trainer Klaus Ernst die punktgleichen Brüggener.

Wenn der Vorletzte den Tabellenletzten empfängt, die nach Punkten auch noch auf einer Höhe rangieren, braucht kaum zusätzlich erwähnt werden, dass ein Abstiegskrimi der besonderen Art ins Haus steht. „Das ist das wichtigste Spiel dieser Saison“, sagt Grefraths Trainer Klaus Ernst und begründet das auch: „Weil sich die übrige Konkurrenz ganz unten auch kaum befreien kann, sind sechs oder sieben Zähler im Laufe der kommenden Wochen schon noch aufzuholen. Unsere vergangenen Resultate haben gezeigt, dass wir gegen jeden mithalten können. Außerdem füllt sich unser Kader wieder merklich.“ Der seit zwei Wochen verletzte Niklas Schmitz ist gegen seinen Ex-Klub ebenso wieder ein Thema, wie Felix Schade, Daniel Walter oder Fabian Dürrwald, dessen Verletzung sich als nicht so schlimm herausgestellt hat, wie anfänglich diagnostiziert. Außerdem hat Chris Feyen seine Sperre abgebrummt.

Bei realistischer Einschätzung ist für den VfL Tönisberg der Zug zum Relegationsplatz zwei abgefahren. Und weil Manager Marcus Bister nicht als Fantast bekannt ist, ist jedem klar, dass bei der Konstellation hinter den Kulissen schon die Planungen für die kommende Spielzeit in der Fußball-Bezirksliga in vollem Gange sind. Sonntag kommt der SV Mönchengladbach 10, der aus den vergangenen drei Begegnungen nur einen Zähler holte, zu den Rot-Weißen. Robin Fuhrmann, der sehnlichst vermisst wird, ist noch für zwei Spiele gesperrt, aber Niklas Jahny, ebenfalls ein wichtiger Akteur, müsste wieder dabei sein. VfL-Trainer Karl-Heinz Himmelmann beschreibt die Situation an der Tabellenspitze so: „Die beiden Ersten werden sich mehr und mehr absetzen. Die Teams dahinter stellen sich fortwährend selbst ein Bein oder nehmen sich die Punkte gegenseitig in schöner Regelmäßigkeit ab.“

Beim VfB Uerdingen stellt sich vor der schweren Heimpartie gegen den 1. FC Viersen, der, wenn man sich die Neuzugänge für die kommende Saison auf der Zunge zergehen lässt, irgendwo auf eine Goldader gestoßen sein muss. Aber auch für diese Spielzeit ist zumindest das Thema Platz zwei trotz des unbefriedigenden 0:0 im Derby gegen den TDFV, und das in fast halbstündiger Überzahl, noch nicht ad acta gelegt. Allerdings zählt dann für das Team von Trainerroutinier Klaus Fleßers am Rundweg nur ein Sieg. „Wir erwarten die vom Papier her stärkste Mannschaft der Klasse“, sagt VfB-Trainer Stefan G. Rex, der neben Michele Pernice den ebenfalls gesperrten Maurizio Garau Serra ersetzen muss. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Jonas Kremer, während Alexander Haybach auf jeden Fall wieder dabei sein wird.

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