Spielsport reist zum Pokalspiel nach Velbert

Fussball : Spielsport fährt trotzdem nach Velbert

Das Team aus der Kreisliga B ist im Niederrhein-Pokal beim Oberligisten eigentlich chancenlos.

(WeFu) Das hat es in der Geschichte des Niederrheinpokals auch noch nicht so oft gegeben. Mit Spielsport Krefeld steht eine Mannschaft aus der Kreisliga B in der ersten Runde, die auf Kreisebene seinerzeit überraschend die Tönisberger ausgeschaltet hatte und sich dadurch qualifiziert hat. Weil das Heimrecht getauscht wurde, geht es am Sonntag zum Oberlisten SSVg Velbert. Wie da die Rollen verteilt sind, liegt auf der Hand: Eigentlich ist Spielsport chancenlos.

Der neue Spielsport-Trainer Ioannis Vassilakos, der für den zum Linner SV abgewanderten Sascha Hein an der Horkesgath anheuerte und nach einer Leistenoperation gestern aus dem Krankenhaus kam, gibt sich aber kämpferisch und sagt: „Wir wollen kein Fallobst sein, sondern ein Felsbrocken, an dem auch der hohe Favorit erst einmal vorbeikommen muss.“

Die Krefelder verloren im Juni zwölf Spieler. 15 neue kamen dazu, wobei der bisherige Ersatztorhüter Patrick Aftka nun das Vertrauen genießt im Kasten genießt.

Die Velberter, die bereits zweimal in der vierten Liga kickten und dabei immer direkt wieder abstiegen, haben den Traum, wieder in solchen Regionen zu spielen, auch aus finanziellen Gründen, eher ad acta gelegt. Nichts desto Trotz sind sie immer noch, wie es immer so schön heißt, eine attraktive Hausnummer. Bester Vollstrecker bei ihnen war in der Saison 2017/18 der Ex-Uerdinger Aliosman Aydin (23 Tore). Mit Alexander Voigt kam für Imre Renji ein neuer Trainer. Der 40-jährige, auf dessen Agenda als Spieler viele Vereine stehen, spielte u.a. auch für den 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach.