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Sparkassen-Renntag im Krefelder Stadtwald wieder mit Zuschauern

Galopp : Sparkassen-Renntag wieder mit Zuschauern

Auf diesen Tag haben die Pfederfreunde lange warten müssen. Doch beim Sparkassen-Renntag öffnen sich auch wieder die Tore für Zuschauer. Tickets gibt es allerdings nur Online. Ab 13.45 Uhr werden am Sonntag sieben Rennen gestartet.

Endlich sind am Sonntag beim Galopprennen im Krefelder Stadtwald wieder Zuschauer zugelassen. Rennclub-Präsident Jan A. Schreurs weist darauf hin, dass ausschließlich Online-Karten zur Verfügung stehen und es am Sonntag keine Tageskasse geben wird. Der Eintrittspreis beträgt neun Euro inclusive Programmheft. Kinder ab sechs Jahre zahlen drei Euro ohne Programmheft. Zutritt erhalten ausschließlich Personen, die über den Erwerb eines Online-Tickets (www.krefelder-rennclub.de) registriert wurden. Die Eingänge sind ab 11 Uhr geöffnet. Die Boxen werden sich dann um 13.45 Uhr zum ersten Mal öffnen. Im Rennen für die Youngster gehen vier zweijährige Stuten und drei Hengste auf die 1.400 Meter Strecke. Da alle Pferde noch nie in einem Rennen an den Start gekommen sind, ist das Wetten ein reines Rätselraten. Krefelder Farben vertritt die Stute Nacoma, die im Stadtwald von Hans Albert Blume trainiert wird.

Altmeister Blume sattelt im 2. Rennen die Favoritin Aktion. Die Vierjährige steht im Besitz des Gestüts Röttgen und ist wie ihre acht Kontrahenten auf Gras noch sieglos. Nach zwei zweiten Plätzen in Dortmund und Bad Harzburg ist Aktion für einen Sieg überfällig. Der Wallach Alpha Taurus hat zwar schon zweimal als Sieger das Ziel passiert, doch das war im Winter auf der Sandbahn in Dortmund. Kann er an diese Formen anknüpfen, sollte er für Aktion eine harte Nuss werden.

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Pferde, die in ihrem Leistungsvermögen sehr unterschiedlich sind, werden im 3. Rennen zu beobachten sein. Klarer Favorit wird Sugar Daddy werden. Er erreichte zuletzt in einem Listenrennen in Hannover einen guten fünften Platz. Im gleichen Rennen hatten Lacento (11. Platz) und Amatriciana (10.) gegen ihn keine Chance. Die restlichen Pferde müssten über sich hinaus

wachsen, um vorne mitzumischen.

Die letzten drei Rennen des sieben Prüfungen umfassenden Programms sind allesamt Ausgleiche 4, also Pferde des Basissports. In diesen drei Rennen werden fast die Hälfte der Starter in den Niederlanden oder in Belgien trainiert. Ohne einen Sieg eines Pferdes aus unseren Nachbarländern, kann man sich einen Krefelder Renntag kaum noch vorstellen. Immer zu beachten ist die niederländische Trainerin Romy van der Meulen, die im 3. Rennen Amaranto und Rajguru mit guten Chancen sattelt. Aber auch ihre Schützlinge Shoot the Moon (5. Rennen), Arcordia (6.) und Jolene (7.) werden eine scharfe Klinge schlagen. Die junge Trainerin hat in diesem Jahr bereits 14 Rennen in Deutschland gewonnen.