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Silvia Bröckels und Löllebröd sind ein Team

Reiten : Silvia Bröckels und Löllebröd sind ein Team

Die Reiterin vom RV Graf Holk gewinnt den Titel der Springreiter beim Kreisturnier in Vorst. Das ist insofern durchaus eine große Überraschung, da „Lölle“ vor einigen Jahren noch als überaus schwierig galt.

(off) Silvia Bröckels hat beim Kreisturnier des Pferdesportverbandes Viersen den Titel bei den Reitern gewonnen. Die 38 Jahre alte Reiterin vom RV Graf Holk Grefrath krönte damit auf der Pferdesportanlage des RV Vorst Am Neuenhaushof ihr viertes Turnier in dieser Saison. Mit dem 14-jährigen Löllebröd erreichte sie in der Meisterschaftswertung den zweiten Platz im L-Springen mit anschließendem Stechen, den Sieg im M*-Zwei-Phasen-Springen und den achten Platz im M*-Springen mit Siegerrunde.

„Am ersten Tag war ‚Lölle’, wie wir ihn rufen, gut drauf und tags darauf war bei ihm vielleicht etwas die Luft raus“, meinte Silvia Bröckels. Sie sammelte insgesamt 139 Punkte, das war unter den Springreitern der Kreiswertung das mit Abstand beste Ergebnis.

Sie erinnerte sich: Als Stefanie Müller Lölle kaufte, wurde er ihr als nicht reitbar und schwierig angepriesen. „Ich habe Lölle auf den rechten Kurs gebracht“, sagte Silvia Bröckels. Seitdem gehen auf das Paar viele L- und M-Siege sowie weitere vordere Platzierungen. Der Weg zum schweren S-Springen wurde noch nicht eingeschlagen. „Das hat sich für uns beide noch nicht ergeben, vielleicht klappt das irgendwann“, sagt sie.

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Vor sechs Jahren brachte die Besitzerin Stefanie Müller Lölle (die ihn auch selber reitet) mit Silvia Bröckels zusammen. Seitdem ist sie fast immer dabei und fiebert mit, wenn die beiden bei Turnieren unterwegs sind. Auch Karin, die Mutter von Silvia Bröckels, gehört regelmäßig dazu. Bei jeder Prüfung, bei der ihre Tochter reitet, protokolliert sie die Ritte der Gegner und ist so immer auf dem Laufenden, wo sich Silvia und ihr Lölle gerade in der Wertung befinden.

Silvia Bröckels hat wenig Zeit, um anderen Dingen in der Freizeit nachzugehen. „Mein Hobby ist sehr zeitintensiv. Ich reite nämlich auch andere Pferde.“ Ein eigenes Pferd hat sie nicht. „Ich kann mich gut auf andere Pferde einstellen, aber Lölle und ich sind ein Team.“ Nicht mehr lange geht die Freiluft-Saison, aber sie peilen noch Turniere in Uerdingen und Hüls an. „Wir überlegen, ob wir den Winter durchreiten oder eine Pause machen.“

 Zum erfolgreichsten Verein wurde der RFV Hubertus Anrath-Neersen. Er gewann die Kreisstandarte nach der kombinierten Prüfung Springen und Dressur auf A-Ebene mit Sonja Peters, Malin Elisa Zumbrägel, Antonia Kramer und Leena Sheika. Den Kreisjugendwimpel auf E-Basis Springen und Dressur erritt vom RV Graf Holk Grefrath Felix Christmann, Michel Quinders, Laura Lohmeier und Luciana Alexa Lohmeier. Die Preise des Pferdesportverbandes in der neuen Kombination von Klasse E/A/L in der Dressur schaffte der RV Vorst und im Springen der RFV Hubertus Anrath-Neersen. Einzeltitel verbuchten bei den Junioren in der Dressur Malin Elisa Zumbrägel mit Silberlöwe und im Springen Antonia Kramer mit Cormints‘ Casall sowie Johanna Lennartz mit Querido bei den Jungen Reitern.