SC Turnhalle Niederrhein: Abdel Rahman-Ghait ist gegen den Paderborner SC besonders heiß

Squash : Abdel Rahman-Ghait ist besonders heiß

Für die Squasher des SC Turnhalle Niederrhein steht das Topspiel zu Hause gegen den Titelverteidiger Paderborner SC an.

Wenn die Squash-Bundesliga ihren Spielbetrieb wieder aufnimmt, hat der SC Turnhalle Niederrhein gleich zweimal Heimrecht: Samstag kommt um 14 Uhr der Deutsche Meister Paderborner SC, 24 Stunden später ist dann Airport Squash Berlin zu Gast.

Auf das Spiel gegen den Meister ist Abdel Rahman-Ghait vom SCTN besonders heiß. Der amtierende deutsche U19-Vizemeister steht in der Rangliste auf Position zwölf und ist im Bundesligateam trotz seiner jungen Jahre schon ein Spieler, der bei seinem Verein das volle Vertrauen auf den unteren Positionen genießt. Sein Einsatz war kurzzeitig in der Schwebe, denn im Dezember knickte der Youngster mit dem Fuß um. „Ich habe deswegen kein Turnier gespielt, sondern nur trainiert, um den Rhythmus beizubehalten“, erklärt er vor dem bevorstehenden Spitzenspiel.

Dass Rahman-Ghait gegen Paderborn besonders motiviert ist, hat auch einen Grund: Er tritt nämlich gegen die Ostwestfalen voraussichtlich auf Position vier gegen den erfahrenen Lennart Osthoff an. Und genau dieser Spieler hat ihm vor zwei Jahren in einem seiner ersten Bundesligaeinsätze ein empfindliches 0:3 zugefügt. „Ich bin sehr darauf gespannt, inwieweit sich die Kräfteverhältnisse seitdem zu meinen Gunsten verschoben haben“, erklärt Rahman-Ghait.

Angstgegner kennt er nicht und auch etwaige Rituale, um sich zu pushen, werden nicht benötigt. „Ich muss mich allerdings zwingen, gegen so einen erfahrenen Gegner ruhig und vor allem hoch fokussiert zu bleiben, dann ist was möglich“, lautet stattdessen sein Credo.

Um gegen den Titelverteidiger gut gegenhalten zu können, haben die Niederrheiner einen starken Kader parat, angeführt vom Ungarn Balazs Farkas (Weltranglistennummer 105), dem Niederländer Piedro Schweertman, sowie Amir Sadik und Abdel Rahman-Ghait. Im Falle eines Sieges mit drei Punkten würde der SCTN die Tabellenführung von Paderborn in der Gruppe Nord übernehmen, doch selbst ein Punkt kann am Ende noch Gold wert sein. Hinter den Niederrheinern lauert der 1. Bremer SC mit vier Punkten Rückstand auf den zweiten Platz, der zur Teilnahme am Halbfinale im Kampf um die Deutsche Meisterschaft berechtigt. Dazu bedarf es aber auch gegen Berlin eines Siegs.