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SC Bayer Uerdingen trainiert als Alternative an acht mobile Korbanlagen

Baskteball : Basketballtraining im Freien

Der SC Bayer Uerdingen trainiert als Alternative an acht mobile Korbanlagen. Seit gut einer Woche findet das Training nicht in der Josef-Koerver-Halle statt, sondern auf dem Gelände des Covestro-Sportparks am Löschenhofweg.

Diverse Spielzeiten sind im Sport abgebrochen worden und die Turnhallen bis auf weiteres gesperrt. So ist derzeit größtenteils die Lage in vielen Sportarten. Mit dieser misslichen Situation wollte sich die Basketball-Abteilung des SC Bayer Uerdingen allerdings nicht zufrieden geben und fand dann auch einen Weg, damit das Training nicht völlig leer aus geht und Bälle auf den Korb geworden werden können.

Seit gut einer Woche findet das Training der Abteilung nicht in der Josef-Koerver-Halle statt, sondern auf dem Gelände des Covestro-Sportparks am Löschenhofweg. „Wir haben uns Gedanken, wie wir unseren hauptsächlich 19 Jugendmannschaften ein Training ermöglichen können“, sagt Jürgen Klein, der die Basketball-Abteilung leitet. Da kamen ihm die guten Kontakte zum Westdeutschen Basketball-Verband (WBV) gerade recht. Dieser veranstaltet eine jährlich stattfindende NRW-Streetbasketballtour, die wegen der Corona-Krisensituation aber dieses Jahr komplett absagt wurde. Kurzerhand fragte Klein nach, ob der SC Bayer Uerdingen die acht mobilen Korbanlagen, die ja jetzt nicht vom WBV benötigt werden, haben könnte. Gesagt, getan und so haben die Korbanlagen ihren Weg zum Löschenhofweg gefunden, wo sie auf dem Parkplatz vor den vereinseigenen Sporthallen aufgestellt und auch wieder abgebaut werden. „Wir achten darauf, dass maximal nur 16 Leute auf dem Platz stehen. Wir haben dazu auch ein Hygienekonzept erarbeitet und achten sehr genau darauf, dass jeder Spieler einen eigenen Ball benutzt“, erklärt Klein weiter.

Ein weiterer Vorteil des improvisierten Trainings besteht darin, dass es vom Parkplatz aus einen direkten Durchgang zu der Sportanlage gibt. Und so findet das Training nicht nur mit dem Ballspiel am Korb statt, sondern es wird auf dem Rasen auch was für die athletische Komponente getan. „Die eine Hälfte macht dann unten Athletiktraining, die andere oben an den Körben Balltraining. Wir haben es so hinbekommen, dass die Mannschaften mindestens einmal in der Woche trainieren können“, ist Klein zufrieden mit dem Notplan. Und das kann er auch sein, denn nach eigenen Aussagen fehlt kaum einer der Spieler beim Outdoor-Training.