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Lokalsport: Rudernachwuchs geht in München auf Titeljagd

Lokalsport : Rudernachwuchs geht in München auf Titeljagd

Auf der Olympiaregattastrecke Oberschleißheim geht es um die Deutsche Meisterschaft in der U17, U19 und U23.

Für die Cracks des U23 und U19 Bereichs geht es am Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft in München auf der Olympiaregattastrecke Oberschleißheim um die Medaillen für den U17, U19 und U23 Bereich. Dabei können die U19 und U23 Ruderer auch die Nominierung zur Nationalmannschaft errudern. Für die U23-Ruderer Marc Leske, Jakob Gebel und Michaela Staelberg sollte die Nominierung nur noch reine Formsache sein, hingegen kämpfen Jacob Schulte-Bockholt, Lukas Geller und Konstantin Nowitzki noch um ihre Teilnahme. Bei den U19 können sich Charlotte Lier und Lena Sarassa berechtigte Hoffnungen machen, dass sie ihre Fahrkarte zur Junioren-WM lösen können.

Für Marc Leske und Jacob Gebel sollte es eine Pflichtübung im Achter der U23 werden. Die beiden Recken des CRC haben bereits mit dem "Kleinen Deutschlandachter" in Ratzeburg vor 14 Tagen einen starken Eindruck hinterlassen. Sie werden auch im Vierer ohne Steuermann zusammen mit Anton Schulz aus Düsseldorf und Johannes Renz aus Dortmund an den Start gehen und auch hier versuchen, auf einen Medaillenrang zu fahren. Gleiches gilt für Michaela Staelberg, die bisher im Doppelzweier mit Franziska Kampmann aus Waltrop und ergänzt durch Pia Greiten aus Osnabrück und Tina Christmann aus Hanau die Konkurrenz nach Belieben beherrscht haben. Für Staelberg wird es aber, wenn alles nach Plan läuft, im Doppelvierer auf der Schlagposition nach Plovdiv zur U23 WM gehen.

Ein Last-Minute-Ticket wollen Lukas Geller und Jacob Schulte-Bockholt im U23 Vierer mit Steuermann ergattern, dabei müssen sie sich aber harter Konkurrenz stellen. Der Sieger würde in der Bootsklasse nominiert werden. Für Youngster Konstantin Nowitzki gibt es mit seinem alten Partner Henri Schwinde aus Münster eine Neuauflage. Nowitzki zuletzt gesundheitlich angeschlagen, scheint rechtzeitig fit geworden zu sein, gute Trainingsleistungen im Doppelzweier zeigen einen Aufwärtstrend. Im Doppelzweier tritt ebenfalls Jan Renner mit Partner Sebastian Ritter aus Regensburg an.

Charlotte Lier und Lena Sarassa kämpfen im Vierer ohne Steuerfrau der U19 um ein WM-Ticket, gemeinsam mit ihren Partnerinnen aus Ems-Jade-Weser. Die nächste Chance gibt es dann noch über den NRW Achter, der in dieser Saison bislang noch ungeschlagen ist und die weiße Weste auch in München behalten will. In der Favoritenrolle befindet sich auch Jonas Geller, der im leichtgewichtigen Doppelvierer ungeschlagen ist. Im leichtgewichtigen Einer hingegen wäre der Einzug in das Finale bereits als Erfolg zu verbuchen. Wie auch bei Marcel Habig, der ebenfalls im leichtgewichtigen Einer startet. Der Einzug in das A-Finale wäre für Sebastian Stamm und Hendrik Klose im Doppelzweier und Doppelvierer, wie auch für Joost Follert im Vierer ohne Steuermann.

Ganz heiße Kandidatin für einen Treppchenplatz ist Pia Renner im leichtgewichtigen Einer sowie mit ihrer Essener Partnerin im Doppelzweier der Leichtgewichte. Bei den zurückliegenden Regatten bisher immer unter den Top 3, will sie das auch in München wiederholen. Für Hanna Lehnen und Lillith Benz wäre der Einzug in das Finale im Juniorinnen Vierer ohne Steuerfrau bereits als Erfolg zu verbuchen, wie auch für Paul Fuchs, Luca Losereit und Steuermann Paul Tysel die zusammen mit Düsseldorf rudern. Den Weg ins Finale dürfte Philipp Worrings in Renngemeinschaft mit Neuss, Düsseldorf und Duisburg schaffen.

(ST/oli)