Ruderin Michaela Staelberg kämpft beim Weltcup um einen WM-Startplatz

Rudern: Michaela Staelberg kämpft um einen WM-Startplatz

Beim Ruder-Weltcup in Luzern könnte sich die Krefelderin auch im Vierer qualifizieren.

(oli) Die Topstars des Crefelder Ruder Clubs starten am Wochenende in Luzern auf dem Rotsee, der in Ruderkreisen auch als Göttersee bezeichnet wird. Michaela Staelberg geht im Frauen-Doppelvierer, Laurits Follert im Männer-Zweier ohne Steuermann und Jonathan Rommelmann im leichtgewichtigen Männer-Doppelzweier an den Start. Für die Ruderszene ist es die vorerst letzte Möglichkeit, sich den Rudernationen aus Übersee zu duellieren.

Nach der Bronzemedaille im Doppelzweier mit Carina Baer aus Heilbronn beim jüngsten World-Cup in Linz/Österreich, startet Michaela Staelberg in Luzern im Doppelvierer, ergänzt durch Constanze Duell/München und Charlotte Reinhardt/Dorsten. Bundestrainer Marcin Witkowski schickt dabei zwei Vierer ins Rennen. Der siegreiche Vierer würde dann bei der WM im September in Plovdiv/Bulgarien starten. Staelberg hätte aber ihre WM-Nominierung sicher, sollte der Vierer verloren gehen, dann startet sie in Plovdiv mit Carina Baer im Doppelzweier. „Der Vierer macht Spaß, ich denke es wird spannend, wie unser Duell ausgeht, aber vor allem wollen wir uns international behaupten und ganz nach Vorne fahren“, sagt Schlagfrau Staelberg.

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Nach Platz 7 in Linz, will Laurits Follert mit Partner Paul Schröter/Berlin endlich ins A–Finale. Das ist aber kein leichtes Unterfangen für die Zwei, bekommen sie es doch mit 27 Gegnern zu tun. „Das wird nicht leicht, aber wir kommen immer besser in Schwung, doch das Starterfeld hat es in sich“, weiß Follert um die Gegner.

Jonathan Rommelmann ist in den olympischen Doppelzweier nach seinen guten Leistungen in Belgrad/Bulgarien und Linz/Österreich aufgerückt und sitzt dort jetzt mit Konstantin Steinhübel/Würzburg. „Das war eine kurze Vorbereitungszeit, aber wir sind ganz gut zusammengekommen. Die hohen Schläge könnten noch ein bisschen besser klappen, aber ich denke wir kommen mit jedem Rennen besser in Schwung“, sagt Rommelmann.

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