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Ruder-Weltmeisterschaft: CRC-Ruderer müssen den Umweg über den Hoffnungslauf nehmen

U23-Ruder-Weltmeisterschaft in Polen : CRC-Ruderer müssen den Umweg über den Hoffnungslauf nehmen

(oli) Bei der U23-Weltmeisterschaft im polnischen Poznan hat nur einer der fünf Starter des Crefelder Ruderclubs den direkten Sprung ins Finale geschafft: Lukas Geller im Männer-Vierer mit Steuermann.

Lena Serassa im deutschen Frauen-Achter sowie das Trio Marc Leske, Jacob Schulte-Bockholt und Jakob Gebel im Männer-Achter müssen sich nun über den Hoffnungslauf für das A-Finale qualifizieren.

Der Männer-Vierer mit Leon Schandl (Bessel-Ruder-Club), Lukas Geller (Crefelder Ruder-Club 1883), Henry Hopmann (Hanauer Ruderclub Hassia), Max John (Olympischer Ruder-Club Rostock von 1956) und Steuerfrau Larina Hillemann (Lübecker Ruder-Gesellschaft von 1885) lag bis zur 1.000-m-Marke in Führung. Dann zogen die Italiener am deutschen Boot vorbei, doch mit Rang zwei haben sich die Schützlinge von Trainer Markus Last direkt für das A-Finale am Samstagnachmittag qualifiziert.

Mit den Welt- und Vizeweltmeisterinnen des vergangenen Jahres aus Kanada und den USA hatte der Frauen-Achter im Vorlauf starke Konkurrenz. Doch davon ließen sich die Crew um Lena Sarassa zu Beginn nicht beeindrucken. Die Mädels von Trainer René Burmeister gingen das Rennen mutig an und übernahmen auf den ersten 500 m erst einmal die Führung. Dann erhöhte die Kanada das Tempo und zog am deutschen Boot vorbei. Auf der zweiten Teilstrecke entwickelte sich ein Zweikampf mit dem Boot aus den USA, den die Deutschen nur knapp verloren. Als Drittplatzierte müssen sie am Samstag den Umweg über den Hoffnungslauf gehen.

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Ebenfalls eine große Hürde hatte der Männer-Achter mit Jakob Gebel, Marc Leske, Jacob Schulte-Bockholt zu überwinden. Bei der ersten Zeitmessung lagen alle Boote noch fast gleichauf, dann zogen die Amerikaner das Tempo an. Auch die Boote aus Großbritannien und Rumänien setzten sich vor das deutsche Boot, so dass für die Jungs von Trainer Peter Thiede früh klar war, dass es nichts wurde mit dem direkten Finaleinzug.