Kommentar: Ponomarevs nächster Coup

Kommentar: Ponomarevs nächster Coup

Eine Krise ist auch immer eine Chance. Mikhail Ponomarev hat dies scheinbar nicht nur erkannt, sondern er hat die Gelegenheit auch beherzt beim Schopfe gepackt. Nachdem es vor einigen Tagen in der Jugendabteilung des KFC Uerdingen ordentlich geknarrt hatte und die Trennung vom bisherigen Jugendleiter Coskun Güneser erfolgte, hat Ponomarev nicht lange gefackelt. Eigentlich wollte er sich dem Nachwuchs erst ab Mai widmen, jetzt hat der Unternehmer sofort etwas unternommen.

In Patrick Schneider hat er einen Jugendleiter mit einer exzellenten Reputation gewonnen. Das ist überaus erstaunlich, zeigt aber - wie die Verpflichtung von Maximilian Beister für die erste Mannschaft -, dass es Ponomarev mit der Professionalisierung ernst ist. Der Mann macht keine halben Sachen, sondern setzt auf Qualität. Schneider wird sich ab Juli ganz auf den Neuaufbau der Nachwuchsabteilung konzentrieren und seine Konzeption umsetzen, worin eine Stärke des Dozenten liegen dürfte.

In Daniel Beine hatte der KFC Anfang Januar bereits einen Trainer verpflichtet, der die U19 auf Vordermann bringen und die Mannschaft aus der Leistungsklasse zurück in die Niederrheinliga führen soll. Unterstützt wird er von Ludwig-Kofo Asenso und Christian Umbach als Torwarttrainer. Vieles deutet darauf hin, das der KFC-Nachwuchs gestärkt aus der Krise hervor geht. Thomas Schulze

(RP)