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Lokalsport: Pinguine: Matthias Roos im Dauereinsatz

Lokalsport : Pinguine: Matthias Roos im Dauereinsatz

Der Geschäftsführer und Sportdirektor hofft, dass bis Mitte Mai seine die Hauptaufgaben erledigt sind. Am kommenden Mittwoch soll das neue Trainerduo vorgestellt werden. Köln lockt Betreuer Christian Menningen in die Domstadt.

Um seine Doppelfunktion als Geschäftsführer und Sportdirektor der Krefeld Pinguine ist Matthias Roos derzeit nicht zu beneiden. Priorität Nummer 1 hat die Zusammenstellung der neuen Mannschaft. Dann müssen bis Ende Mai die Lizenzunterlagen bei der DEL eingereicht werden. Dazu werden die Daten des Geschäftsjahres benötig, das am kommenden Montag abläuft. "Ich hoffe, dass wir Mitte Mai alles in trockenen Tüchern haben", sagte Roos gestern. "Wir werden die Lizenz bekommen", sagte Wolfgang Schulz kürzlich.

Gemeinsam mit Aufsichtsratschef Wolfgang Schulz, dessen Berater Rüdiger Noack und dem vermeintlich neuen Trainer Brandon Reid müssen in den kommenden Tagen wichtige personelle Entscheidungen getroffen werden. Zum Kader der abgelaufenen Saison gehört nach wie vor das Sextett Davis, Faber, Hofland, Miller, Mieszkowski und Trettenes. Letzterer soll nach Informationen aus Norwegen weiter das schwarz-gelbe Trikot tragen. Das gilt auch für den Deutsch-Kanadier Miller.

Spätestens am kommenden Mittwoch, wenn die nächste Pressekonferenz der Pinguine stattfindet, dürfte das Gesicht der neuen Mannschaft deutlichere Züge annehmen. Dann sollen auch der neue Trainer und sein Assistent im Paket vorgestellt werden. Alles spricht weiter für das Duo Brandon Reid/Pierre Beaulieu. Reid hat sich in dieser Woche als Meistertrainer des dänischen Erstligisten Aalborg Pirates per Facebook beim Verein und allen Wegbegleitern für die Unterstützung und Zusammenarbeit bedankt. Das klang zwar nicht direkt nach Abschied, allerdings gab es auch kein Wort zur neuen Saison. Der neue Co-Trainer hatte von seinem bisherigen Arbeitgeber Innsbrucker Haie zwar angesichts seiner sehr guten Arbeit ein Angebot für die neue Saison erhalten, das er aber laut österreichischen Presseberichten nicht angenommen hat. Für die Pinguine gilt der 35-jährige Kanadier als idealer Mann, da er als Ex-Goalie auch die Aufgaben als Torwarttrainer zusätzlich übernehmen kann. Dazu wird er in der Alpenrepublik aufgrund seiner guten Video-Analysen geschätzt.

Das Sommertraining beginnt in der kommenden Woche. Dank der guten Kontakte von Rüdiger Noack wird auf Altbewährtes zurückgegriffen. Der SC Bayer Uerdingen stellt den Pinguinen wieder die Anlage am Löschenhofweg an drei Tagen in der Woche zur Verfügung. Dort wird sich Fitness- und Boxtrainer Ecki Schuster um die Spieler kümmern, der auch das gesamte Sommertraining koordiniert. Mit im Boot ist erneut das Unternehmen "pa-training" um Ex-Zehnkämpfer Torsten Voss und Athletikcoach Christian P. Schneider. Das Duo wird wieder mit den Pinguinen Ausflüge zur Himmelstreppe nach Neukirchen-Vluyn unternehmen. Mehr zur Entspannung und Regeneration steht den Eishockey-Cracks das Badezentrum Bockum für Aqua-Jogging zur Verfügung Ob Teambetreuer Christian Menningen, der derzeit den Betreuerstab der Nationalmannschaft unterstützt und mit zur WM fährt, den Pinguinen erhalten bleibt, steht noch nicht fest. Die Kölner Haie haben dem Urgestein der Schwarz-Gelben ein Angebot unterbreitet. Das bestätigte gestern Sportdirektor Roos.

(RP)