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Norah Kothen und Johanna Huppertz​ nahmen an Youth Olympics teil

Teilnehmerinnen der Youth Olympics : Unvergessliche Momente für Norah Kothen und Johanna Huppertz

Johanna Huppertz und Norah Kothen nahmen an den Youth Olympics teil und sind voller Eindrücke begeistert zurückgekehrt. Was sie erlebt haben und was ihnen immer im Gedächtnis bleiben wird.

Die in Kempen geborene Handballerin Norah Kothen (Borussia Dortmund) und die in St. Hubert lebende Basketballerin Johanna Huppertz (TG Neuss) kehrten mit sportlichen Erfolgen und vielen unvergesslichen Momenten vom European Youth Olympic Festival (EYOF) in der Slowakei zurück.

 Basketballerin Johanna Huppertz belegte mit ihrem Team Platz sieben.
Basketballerin Johanna Huppertz belegte mit ihrem Team Platz sieben. Foto: huppertz/Huppertz

„Der Start in das EYOF-Turnier mit der Eröffnungsfeier war ein unvergesslicher Moment“, berichtet die 17 Jahre alte Handballerin Norah Kothen. „Mit dem Adler auf der Brust vor allen anderen Nationen und vielen Zuschauern über eine Bühne mit Orchester einzulaufen wird bei jedem von uns in Erinnerung bleiben. Untereinander tauschte man Pins mit Logo des Landes und so kam man ins Gespräch mit vielen anderen Sportlerinnen und Sportler der teilnehmenden Nationen. Es hätte keinen besseren Einstieg in das Turnier geben können.“

Sportlich glänzte die U17 des DHB in der Vorrunde: So gab es gegen Montenegro (28:19), Kroatien (26:18) und Norwegen (25:24) drei Siege. Als Gruppensieger traf das deutsche Team im Halbfinale auf Dänemark und musste sich mit 25:26 geschlagen geben. Das Spiel um Platz drei verlor man gegen Norwegen mit 23:28 und verpasste nur hauchdünn eine Medaille. „Wir können total stolz auf unser Ergebnis und unsere Leistung sein“, so Kothen. „Der vierte Platz ist zwar immer etwas undankbar, aber im Halbfinale und im Spiel um Platz drei haben wir alle Körner auf dem Feld gelassen.“

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Auch die zwei Jahre jüngere Basketballerin Johanna Huppertz ist zufrieden. „Ich bin glücklich und müde wieder nach Hause zurückgekehrt“, sagt sie. „Die Woche in Banska Bystrica war ein ganz besonderes Erlebnis. Wir haben sportlich noch nicht das zeigen können, was im Team steckt, sind aber weiter positiv, da wir mit allen Gegnern bis auf Frankreich auf Augenhöhe waren und uns drei Leistungsträgerinnen gefehlt haben, die mit der U17 die Weltmeisterschaft gespielt haben.“

Zum Auftakt gab es im ersten Vorrundenspiel eine klare Niederlage gegen Frankreich (38:74). Auch gegen Belgien (52:65) und Finnland (50:56) musste sich das deutsche Team geschlagen geben. In den Platzierungsspielen unterlag man Slowenien (34:48). Im Spiel um Platz sieben gab es gegen die gastgebende Slowakei einen 59:56-Erfolg.