Lokalsport: Niederlagen in der Liga und im Pokal

Lokalsport : Niederlagen in der Liga und im Pokal

Für die Wasserball-Männer des SV Bayer gab es in der Meisterschaft beim SSV Esslingen ein 9:14, gestern schied das Team im Pokal-Achtelfinale gegen die SG Wedding nach Fünfmeterwerfen aus. Das Damen-Team und die SVK unterlagen

Den Frauen des SV Bayer Uerdingen gelang es beim Auswärtsspiel gegen den SV Chemnitz nicht, ihre zahlreichen, krankheitsbedingten Ausfälle auszugleichen, denn die Seidenstadtgirls unterlagen den Sachsen mit 7:14. Grobe Fehler in der Abwehr sowie wenig Chancen nach vorne hin sorgten im ersten Viertel für ein 0:6. Im zweiten Spielabschnitt fing sich das Team von Bayer-Trainer George Triantafyllou zwar wieder um dieses mit 4:2 zu gewinnen. Nach dem Seitenwechsel blieb eine weitere Aufholjagd allerdings aus, so dass die Gastgeber das Spiel sicher nach Hause brachten.

Auch für die Uerdinger Männer gab es am Samstag beim SSV Esslingen mit 9:14 eine Niederlage in der Liga zu verzeichnen. Allerdings haderte Bayer-Trainer Tim Focke nach der Partie nicht mit der Leistung seiner Mannschaft, sondern eher mit dem Auftreten der Schiedsrichter. "Das Spiel war eigentlich auf Augenhöhe. Der Sieg für Esslingen geht schon in Ordnung, aber manche Entscheidungen der Unparteiischen sorgten schon auf beiden Seiten für großes Staunen", sagte Focke. Nachdem mit Sven Roeßing und Jure Stojanovic auch noch beide Bayer-Center vom Spiel ausgeschlossen wurden, brach bei Uerdingen das Spiel in der zweiten Hälfte komplett ein, während Esslingen seinen Vorsprung von 7:5 auf 14:9 ausbaute. Im Pokal-Achtelfinale gegen die SG Wedding einen Tag später verschlief Uerdingen den Beginn, kämpfte sich aber von einem 0:3 auf ein 4:4 heran. In der zweiten Halbzeit legte dann Bayer zweimal vor, Wedding rettete sich aber mit zwei Ausgleichtoren ins Fünfmeterschießen und hatte hier das glücklichere Ende für sich.

Enttäuschung herrschte bei der SV Krefeld 72, die gegen das Schlusslicht SGW Rhenania/BW Poseidon Köln nicht über ein 8:8 hinaus kamen. Obwohl vier Stammkräfte bei Krefeld fehlten, legte die SVK konzentriert und schnell spielend eine 3:0-Führung vor. Nach einem leichtfertigen Ballverlust vor dem eigenen Tor, der zum ersten Treffer für die Gasgeber führte, ging die spielerische Linie bei der SVK verloren. Köln kam dann zur Mitte des zweiten Viertels zum Ausgleich, auf Krefelder Seite wurde dagegen versucht ich mit der Brechstange dagegen zu wehren das Spiel aus der Hand zu geben. Viele überhastete Abschlüsse und nur selten der Blick für den freien Mitspieler kennzeichneten das Spiel der SVK, deren weitere Treffer überwiegend aus Einzelaktionen resultierten. In der zweiten Hälfte musste Krefeld nach jeder Führung umgehend den Ausgleich hinnehmen, selbst eine doppelte Überzahl reichte nicht aus zum Sieg. "Wir mussten das Spiel eigentlich sicher nach Hause bringen. Aber nach der sehr schnellen deutlichen Führung dachten die Spieler wohl, das Match sei ein Selbstläufer", haderte SVK-Trainer Gabor Bujka nach dem Spiel mit seinen Schützlingen.

(RP)
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