Fußball Neuling VfR Fischeln zum Auftakt gegen 1. FC Wülfrath

Fußball · Darüber, welcher Stellenwert das erste Spiel in einer neuen Klasse hat - auch für die nächsten Aufgaben bzw. eventuell den weiteren Saisonverlauf -, gibt es wohl keine zwei Meinungen.

 Ob Stephan Heller (li.) morgen aufläuft, bleibt abzuwarten.

Ob Stephan Heller (li.) morgen aufläuft, bleibt abzuwarten.

Foto: TL

Dies ist beim VfR Fischeln nicht anders, wie bei der Konkurrenz, wenn er zum Saisonauftakt an der Kölner Straße den 1. FC Wülfrath erwartet (16 Uhr). Und wenn der morgige Gegner auch noch nicht unbedingt zur Creme der Liga gehört, sind die zu vergebenen Zähler trotz der langen Saison schon fast doppelt wichtig.

Mittwoch in Rhede

Mittwoch fahren die Grün-Weißen, bei denen die Organisation für die Partie gegen den KFC Uerdingen am 6. Oktober schon ganz konkrete Formen angenommen hat, dann zum VfL Rhede (19.30 Uhr), ehe für den nächsten Sonntag das Duell der Aufsteiger gegen den SV Uedesheim auf dem Terminkalender steht. Die Wülfrather belegten in der letzten Spielzeit den 14. Platz und holten 43 Punkte. Eine Bilanz, die diesesmal wohl kaum zum Überleben, egal für wen, reichen wird. Am Regiepult steht bei den Kalkstädtern für den langjährigen Trainer Frank Kurth nun Ex-Profi Joachim Hopp. Zu- und Abgänge hielten sich wie eigentlich immer in durchaus überschaubaren Grenzen. Das Paradestück des 1. FC war immer, und wird auch höchstwahrscheinlich wieder sein, die Defensive, die zuletzt nur 44 Gegentreffer zuließ. Dies war, gleichauf mit Oberhausen II, der viertbeste Wert. Aber es wurden auch nur 38 Tore geschossen. Das waren neben Absteiger SV Straelen die wenigstens und macht deutlich, wo der Schuh drückt. Personell sieht es bei den Gastgebern nicht so gut aus. Neben den noch länger fehlenden Tore Mertens, Rene Hebold und Hennig Niedmers fallen noch Stefan Linser (Urlaub) und Stephan Maas aus. Letzterer ist seit kurzem zwar wieder voll im Training, hat aber noch einen ziemlich Rückstand. Den will er mit vermehrter Spielpraxis in der Zweiten aufholen.

Heller wurde schmerzlich vermisst

Ob Abwehrchef Stephan Heller, seit Anfang der Woche erst wieder richtig dabei, gleich das Vertrauen von Trainer Josef Cherfi erhält, bleibt abzuwarten. Wie schmerzlich er an allen Ecken und Kanten vermisst wird, war letzte Woche beim Test gegen Goch zu erkennen. Wieder zur Verfügung und eine absolute Option für die Startelf sind die Kurzurlauber Kevin Sonneveld und Moritz Steiner. Wer genau die Auswechselbank komplettieren wird, ist deshalb ungewiss, weil für den ein oder anderen Akteur noch keine Freigabe vorliegt. Hier wird zwar hinter den Kulissen kräftig dran gearbeitet. Aber jede geforderte Ablösesumme zu bezahlen - und dafür ist der VfR hinlänglich bekannt -, wird es auf keinen Fall geben, zumal der Kader groß genug ist.

(RP)
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