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Michael Nimczyk fiebert dem Saison-Höhepunkt entgegen

Trabrennen : Michael Nimczyk fiebert dem Saison-Höhepunkt entgegen

Der Deutsche Meister der Berufs-Trabrennfahrer aus Schiefbahn startet am Wochenende in Berlin bei den Qualifikations-Läufen für das Derby. Zwei Wochen später findet in Berlin-Mariendorf das große Finale statt.

Mit großen Schritten geht es im deutschen Trabrennsport auf den Saison-Höhepunkt zu, und das in diesem Jahr mit einem Jubiläum. Zum 125. Mal wird am Wochenende 19./20. September auf der Bahn von Berlin-Mariendorf das Deutsche Traber-Derby und das Deutsche Stuten-Derby für jeweils dreijährige Vierbeiner ausgetragen. Entsprechend hoch dotiert ist mit insgesamt fast 500.000 Euro das Preisgeld für beide Hauptrennen. Wer beim Stutenpreis (Samstag) und beim Hauptereignis der Hengste (Sonntag) an den Start geht, entscheidet sich am kommenden Wochenende an der Spree bei den Vorläufen.

Im Pferdesportzentrum Kaiserhof in Schiefbahn laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Rund 20 Pferde vom Niederrhein werden an beiden Tagen an den Start gehen. Im Sulky sitzen dann der Deutsche Meister Michael Nimczyk und Robin Bot, der als Fahrer zum Team-Nimczyk gehört.

Die Derby-Vorläufe sind quantitativ und qualitativ so stark besetzt wie selten zuvor. „Das ist ein toller Jahrgang der Dreijährigen, das haben schon die jüngsten Vorprüfungen gezeigt. In den Vorläufen gibt es viele starke Gegner“, sagt Michael Nimczyk.

Fünf Hengste und drei Stuten, die auf dem Kaiserhof zu Hause sind, gehen an den Start. Am Montag fand die Auslosung der Startnummern statt. Dabei hatte Michael Nimczyk Glück. Denn mit seinem schnellen „Jonny Hill“ steht er im dritten Vorlauf der Hengste auf Startplatz zwei. Von Position drei aus geht er im vierten Vorlauf mit „Straight Flush“ ins Rennen, der ebenfalls Final-Chancen besitzt.

Beim vierten Stuten-Vorlauf sitzt er auf Startplatz zwei hinter „Kyriad Newport“ im Sulky, der ebenso wie „Heavenly Dreamgirl“ mit Fahrer Robin Bot sehr gute Chancen eingeräumt werden, ins Finale zu kommen. Jeweils die drei schnellsten Pferde der vier Vorläufe für das Traber-Derby erreichen das Finale. Für das Stuten-Derby qualifizieren sich die jeweils beiden Schnellsten der fünf Vorläufe. Im Vorjahr gewann der Schiefbahner mit dem Goldhelm als Zeichen des Champions mit „La Grace“ zum ersten Mal das Stuten-Derby. Die Krone, der Sieg im Traber-Derby, konnte er sich bei seinen bisher zehn Starts noch nie aufsetzen. Platz drei war vor drei Jahren die beste Platzierung. In diesem Jahr steht er vor seinem zehnten DM-Titel als Berufsfahrer, da wäre der Derby-Sieg die passende Krönung. Mit „Jonny Hill“ hat er ein heißes Eisen im Feuer. Von allen 34 Startern weist der Vierbeiner die viertschnellste Zeit auf.