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Michael Nimczyk feierte beim 126. Traber-Derby tolle Siege

Trabrennen : Michael Nimczyk feierte beim 126. Traber-Derby tolle Siege

Der Deutsche Meister aus Schiefbahn belegte beim Saisonhöhepunkt auf der Bahn in Berlin-Mariendorf beim Stutenpreis Platz zwei und gewann an beiden Derby-Wochenende insgesamt 12 Rennen.

(lus) Sehr zufrieden aber nicht glücklich kehrte Michael Nimczyk am Montag vom 126. Deutschen Traber-Derby aus Berlin zurück. Denn beim Hauptereignis am Sonntag, dem mit 240.000 Euro dotierten Deutschen Derby der Hengste, war er ohne eigenes Verschulden vom Pech verfolgt. Beim Start patzte der große Favorit „Usain Lobell“ mit dem Niederländer Robin Baaker im Sulky, galoppierte und konnte seinen schnellen Traber nicht mehr aus der Gefahrenzone lenken. Hinter ihm traten die Fahrer, darunter Nimczyk auf die „Bremse“. Dabei wurde ein Reifen seines Sulkys von einem anderen Fahrer erwischt und platzte. Damit war das Rennen für den Champion mit dem Goldhelm vorbei. Viele Experten an der Bahn in Berlin-Mariendorf wunderten sich, dass der Start nicht wiederholt wurde. So gewann am Ende einer der Außenseiter.

Im Vorfeld des Derbys sollten sich eigentlich drei Hengste aus dem Schiefbahner Pferdesportzentrum Kaiserhof für den Endlauf qualifizieren. Doch zwei Vierbeiner konnten krankheitsbedingt nicht an den Qualifikations-Rennen teilnehmen.

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Mehr Glück hatte Nimczyk am Samstag beim zweiten Derby-Höhepunkt, dem Stutenpreis. Mit der kleingewachsenen „Sunset Boulevard“ trumpfe er groß auf und gewann auf Platz zwei den Ehrenpreis. Eigentlich hatte er sich selber nur Außenseiterchancen ausgerechnet. In den beiden Vorjahren hatte er den Stutenpreis sogar gewonnen.

Insgesamt war Nimczyk an den beiden Derby-Wochenenden wie schon so häufig der erfolgreichste Fahrer. Mit 12 Siegen, darunter in sechs hochdotierten Rennen, baute er seine Führung im Championat der Berufsfahrer mit jetzt 141 Siegen und einem Vorsprung von fast 60 Siegen weiter aus und steuert eindrucksvoll seiner erneuten Titelverteidigung entgegen. Für die Besitzer der Pferde hat er in diesem Jahr schon knapp über 350.000 Euro eingefahren.

Für einen weiteren tollen Sieg sorgte in Berlin Michael Nimczyks Onkel Thomas Maaßen, der den Deutschen Amateurpreis gewann.