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Michael Nimczyk feiert seinen 2500. Sieg

Trabrennen : Michael Nimczyk feiert seinen 2500. Sieg

Der Deutsche Meister der Berufs-Trabrennfahrer aus Schiefbahn ist schon wieder auf Titelkurs und führt die Rangliste 2021 derzeit mit 62 Erfolgen an. Sein Hauptziel bleibt der Sieg beim Deutschen Derby in Berlin.

(lus) Auch wenn auf Deutschlands Trabrennbahnen nach wie vor keine Zuschauer auf die Tribünen dürfen, trotzt ein umfangreicher Rennkalender der Corona-Pandemie. Michael Nimczyk, der Deutsche Meister der Berufsfahrer mit dem Goldhelm als Zeichen des aktuellen Champions, bedauert, dass seine Fans die Rennen nicht live auf der Bahn verfolgen können. Doch an seinem Ziel, Ende des Jahres zum elften Mal den Titel zu holen und damit den persönlichen Rekord der Fahrerlegende Eddy Freund einzustellen, ändert das nichts.

2008 gewann Nimczyk sensationell zum ersten Mal das deutsche Traberchampionat und machte sich dadurch zum zweitjüngsten Goldhelmträger aller Zeiten nach Charlie Mills. Mittlerweile führt der 34-jährige Schiefbahner die Rangliste der Berufsfahrer schon wieder mit 62 Siegen in diesem Jahr an. Kürzlich feierte er in seiner noch jungen Karriere bereits seinen 2500. Sieg.

Neben seinen Erfolgen als Fahrer kümmert sich Michael Nimczk auch um das Sportpferdezentrum Kaiserhof in Schiefbahn. Dort schätzen Pferdebesitzer aus ganz Deutschland den professionellen Service und das Training ihrer Vierbeiner. Zusätzlich sind jetzt auch Traber in den Stallanlagen der Bahn an der Niersbrücke in Mönchengladbach zu Hause. Dort ist auf dem schnellen Geläuf der Bahn ein noch optimaleres Training möglich.

Das erklärte Saisonziel des Goldhelm-Champion bleibt der Gewinn des Deutschen Derbys in Berlin. Im Vorjahr belegte er Platz zwei. Für den Höhepunkt des Traberjahres stehen jetzt auf dem Kaiserhof viele dreijährige Traber zur Auswahl. 16 davon müssen noch die notwendige Qualifikationszeit erreichen. Daher finden am kommenden Samstag auf der Bahn an der Niersbrücke sechs Probeläufe statt. Neben Michael Nimczyk sitzen zwei weitere Fahrer vom Kaiserhof im Sulky. Den Stutenpreis, zweiter Höhepunkt der Derby-Woche, konnte Nimczyk schon zweimal gewinnen.