Lokalsport: Maximilian Saßerath beim Xterra-Malta auf dem Podium

Lokalsport : Maximilian Saßerath beim Xterra-Malta auf dem Podium

Der Krefelder Profi- Crosstriathlet startete mit einem dritten Platz in die Offroad-Saison 2018.

Xterra ist die neueste und spektakulärste Form des Cross-Triathlons, vergleichbar mit dem Ironman des Langdistanztriathlons. Erstmals wurde ein Xterra 1996 auf Maui (Hawaii) ausgetragen. Beim Schwimmen gibt es noch keine großen Unterschiede zum klassischen Triathlon, doch beim Mountainbiken müssen bis zu 1000 Höhenmeter mit extremen Anstiegen und technisch sehr anspruchsvollen Abfahrten überwunden werden. Der Crosslauf findet ebenfalls im hindernisreichen Gelände statt. Die Streckenlängen bei den Xterra- Rennen betragen ca. 1,5 km Schwimmen, 30- 40 km Mountain-Bike und 10 km Trailrun.

Das Rennen auf der Mittelmeerinsel war der Auftakt zur Xterra-Europa-Tour, dem Europacup der Crosstriathleten. Selten war das Profifeld so gut besetzt wie in diesem Jahr. So reiste Saßerath zwar zuversichtlich nach Malta, wusste aber, dass es sehr schwierig werden würde, den zweiten Platz aus dem Vorjahr annähernd zu wiederholen.

Bei optimalen äußeren Bedingungen gingen gut 200 Athleten ins Hauptrennen. Mit Platz sieben nach dem Schwimmen und nur 42 Sekunden Rückstand auf die Spitze lief es für den Krefelder zum Auftakt besser als gehofft. Auch mit dem Bike konnte er ordentlich Druck machen. Trotz zweier Stürze - im Crosstriathlon nicht unbedingt ungewöhnlich - gelang es dem 24-Jährigen Boden gut machen und als Vierter in die Laufschuhe zu wechseln. Kontinuierlich arbeitete er sich in der ersten Runde sogar zwischenzeitlich auf Platz zwei beim Traillauf vor. Leider wurden dann die Beine nach der ersten sehr guten Runde schwer, so dass er letztendlich auf Platz drei finishte, damit aber mehr als zufrieden war. Nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass einen Tag vor der Abreise beim letzten Training sein MTB einen Rahmenbruch erlitt und er kurzfristig durch seinen Radausrüster ein Ersatzmodell zur Verfügung gestellt bekam.

Anders als seine Schwester Anna Pauline Saßerath, die sich in diesem Jahr mehr auf die Xterra-German- Tour konzentriert, wird Maximilian Saßerath in zwei Wochen nach Griechenland zum nächsten internationalen Wettkampf reisen und Mitte Mai in Portugal sein Debüt über die klassische Mitteldistanz (1,9-90-21) bei den Straßentriathleten geben.

(stö)
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