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Leichtathletik: Anna Keyserlingk vom SC Bayer 05 Uerdingen verpasst knapp eine Medaille​

Leichtathletik-WM U20 : Anna Keyserlingk verpasst knapp eine Medaille

Anna Keyserlingk vom SC Bayer 05 Uerdingen hat bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft der U20 eine Medaille knapp verpasst. Die Hülserin wurde mit ihrer besten Freiluftweite im Dreisprung Fünfte.

Im Dreisprung-Finale der Leichtathletik-Weltmeisterschaften der U20 in Cali / Kolumbien wurde Anna Keyserlingk vom SC Bayer 05 Uerdingen Fünfte mit ihrer neuen Freiluftbestweite von 13,26 Metern. Hinter der Favoritin Sharifa Davronova aus Usbekistan, die unangefochten mit 14,04 Metern den Titel holte, ging es ziemlich eng und spannend zu. Silber ging an die Französin Sohane Aucagos, die direkt im ersten Versuch 13,38 Meter vorgelegt hatte. Ihr am nächsten kamen noch Tiana Boras aus Australien als Dritte und Fernanda Maita aus Venezuela als Vierte, die beide 13,30 Meter sprangen.

Anna Keyserlink steigerte sich in den ersten drei Durchgängen von 12,87 Meter über 13,07 Meter auf 13,26 Meter und qualifizierte sich damit sicher für die Top Acht, was drei weitere Versuche bedeutete. Danach konnte sie sich allerdings nicht mehr steigern. Das lag vor allem daran, dass bei keinem der Sprünge am Brett getroffen war. Selbst bei ihrem weitesten Versuch verschenkte die 18-Jährige dort fast 20 Zentimeter. So wurde es am Ende der fünfte Rang.

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Diese Platzierung mit Bestleistung ist einerseits eine tolle Leistung, andererseits schade, dass gerade einmal vier Zentimeter zur Medaille fehlten.Trainer Peter Quasten, der den Wettkampf zuhause vor dem Livestream verfolgte, war dennoch zufrieden: „Wir haben es geschafft, die beste Saisonleistung zum internationalen Höhepunkt zu bringen. Darauf sollte man stolz sein dürfen. Für Anna hätte ich mir gewünscht, es wären fünf Zentimeter mehr gewesen.“

Dementsprechend fiel auch Anna Keyserlingks Bewertung des Wettkampfes aus. „Es ärgert mich gerade schon, dass eine Medaille leicht drin gewesen wäre und dass es ausgerechnet am Anlauf lag, wo ich eigentlich sonst sehr sicher bin.“

Die zweite Deutsche im Dreisprung-Finale, Ruth Hildebrand aus Mannheim, kam knapp hinter der Hülserin mit 13,21 Metern auf Platz sechs. Nach dem einwöchigen Trainingslager in Florida und dem mehr als einwöchigen Aufenthalt in Cali ging es für Anna Keyserlingk und Tessa Srumf, die Sechste mit der 4 x 400 m Mixed-Staffel wurde, direkt am Sonntag mit dem Flieger nach Hause.