Landesligist Teutonia St. Tönis will den Angriff noch verstärken

Fussball : Landesligist Teutonia St. Tönis will den Angriff noch verstärken

Der Aufsteiger unterlag gestern im ersten Testspiel unter dem neuen Trainer Bekim Kastrati dem Oberligisten TSV Meerbusch ersatzgeschwächt mit 1:4.

(TB) Zwei Jahre nach dem Abstieg in die Bezirksliga meldete sich Teutonia St. Tönis in der Landesliga zurück. Viele Spieler betreten dabei sportliches Neuland. Das gilt auch für Trainer Bekim Kastrati auf seiner dritten Trainerstation, der zuletzt den Bezirksligisten SV Lürrip in der abgelaufenen Saison auf den 4. Tabellenplatz führte. Seit einer Woche hat der ehemalige Profi und albanische Nationalspieler seine neue Mannschaft nun um sich. Der erste Eindruck fiel positiv aus: „Das ist eine sehr willige Truppe, die ich hier vorgefunden habe“.

Mit Blick auf die Mitte August startende neue Saison, in der den Teutonen in physischer Hinsicht sicherlich mehr abverlangt werden wird, sieht der 39-Jährige derzeit noch großen Handlungsbedarf. Nicht nur, weil die Trainingsbeteiligung aus seiner Sicht zu wünschen übrig ließ: „Die erste Woche war nicht ganz so glücklich. Wir brauchen alle Mann im Training. Das steigert den Konkurrenzkampf und bringt die nötige Fitness. Das ist sehr wichtig. Hier haben wir noch einiges zu tun. Vor allem bei den Spielern, die Rückstand durch längere Verletzungen haben“.

Einen Vorgeschmack auf eine höhere Gangart bekamen die Grün-Gelben gestern im ersten Testspiel gegen den TSV Meerbusch. Der Oberliga-Aufsteiger sorgte für einen Klassenunterschied und setzte sich am Ende verdient mit 4:1 (2:1) durch. Den St. Töniser Ehrentreffer erzielte Brian Drubel, der einen Konter zur 1:0-Führung treffsicher abschloss. Kastrati, der von seinen Spielern auch hohe Eigenmotivation erwartet, war mit dem ersten Test sehr zufrieden: „Man konnte sehen, was dem Einen oder Anderen noch fehlt. Aber die Mannschaft hat insgesamt eine gute Einstellung gezeigt. Das ist immer enorm wichtig“.

Kastratis Ziel ist es, eine Mannschaft zu formen, die „Fußball spielt“. Was das Saisonziel angeht, steht für den Aufsteiger der Klassenerhalt im Vordergrund: „Das ist eine starke Liga. Da müssen wir hellwach sein. Dazu gehört, dass wir diszipliniert und mit einer Sieger-Mentaltität auftreten. Und da bin ich sehr guter Dinge“.

Gegen Meerbusch fehlten der gesperrte Burahn Sahin, der erkrankte Kevin Zülsdorf sowie aus unterschiedlichen Gründen Oliver Wersig, Mike Falcone und Till Konietz. Um gut aufgestellt zu sein, will sich Teutonia auf dem Transfermarkt noch einmal umsehen. „Vor allem für den Sturm müssen wir noch etwas machen“, so Kastrati. In dieser Woche wollen die Verantwortlichen zumindest schon einmal einen Neuzugang bekannt geben, der bereits höherklassig aktiv war.

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