Krefelder Triathleten landen zum Saisonauftakt auf den hinteren Plätzen

Triathlon : Triathleten landen zum Saisonauftakt auf den hinteren Plätzen

Sowohl der Kanu Klub Krefeld als auch der SC Bayer Uerdingen ging mit einer ersatzgeschwächten Damenmannschaft in der Bundesliga an den Start.

Die Verantwortlichen des Krefelder Kanu Klubs hatten sich den Saisonauftakt der Triathlon-Bundesliga sicherlich anders vorgestellt, denn der Vorjahresdritte stand im Kraichgau am Ende mit leeren Händen da. Gleich auf acht Athletinnen, die bei den zeitgleich stattfindenden Triathlon-Europmaeisterschaften im niederländischen Weert teilnahmen, musste Team-Manager Guido Pesch verzichten. Hinzu kamen Verletzungen von Charlotte Ahrens und Sophie Fischer. So ging es mit Tamsyn Mona-Veale, Deborah Wissink und Anna Busse an den Start, die im abschließenden Laufen noch gut im Rennen waren. Doch dann musste Moana-Veale aussichtsreich auf Platz sechs liegend den Wettkampf aufgrund von starken Magenkrämpfen beenden. Wissink erkämpfte sich einen guten 23. Platz im 59-köpfigen Starterfeld, Busse finishte bei ihrem Bundesligadebüt auf Platz 56. Damit blieb am Ende nur der enttäuschende 15. und damit letzte Platz für das Schwalbe-Team.„Als ich sah, das Tamsyn aus dem Rennen war, war das wie ein Schock und die Gewissheit, dass es heute komplett in die Hose gegangen ist“, sagte Pesch zum Fehlstart, denn eigentlich war ein guter Mittelfeldplatz bei den Krefeldern eingeplant gewesen.

Zwei Plätze vor dem Kanu Klub landete hingegen das Team des SC Bayer Uerdingen. Für das Quartett Christina Voß, Kristin Meersmann, Katharina Krüger und Stefanie Walter war es ein guter Einstieg in die Bundesligasaison, zumal das Team auf ihre stärkste Athletin Mala Schulz verzichten musste, die krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel. Schon beim Schwimmen war es nur Walter, die als einzige Bayer-Athletin dem hohen Tempo mit hielt. So fand sich Walter in der ersten Verfolgergruppe wieder, darauf folgten Meersmann und Krüger in einer großen Hauptgruppe. Einzig Voß blieb nach schlechtem Schwimmen auf dem Rad abgeschlagen hinter dem Hauptfeld. Im weiteren Verlauf des Radparts sorgten Krüger und Meersmann mit einigen anderen Teams für ordentlich Tempo und schafften es auf die erste Verfolgergruppe aufzufahren, so dass nun die ersten drei Bayer-Athletinnen in der großen Hauptgruppe vertreten waren.

In der abschließenden Laufentscheidung zeigten dann Krüger und Meersmann, dass sie trotz der vielen Tempoarbeit auf dem Rad noch frische Beine hatten und liefen auf Platz 31 und 40 ins Ziel. Darauf folgte Walter, die beim Laufen mit Atemproblemen zu kämpfen hatte auf Platz 46. Christina Voß beendete das Rennen auf Platz 54.

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