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Krefelder Hockey-Damen mal Favorit, mal Außenseiter

Hockey : Heimspiele gegen Favorit und Außenseiter

Für die Damen des Crefelder HTC stehen diesmal gleich zwei Partien auf dem Spielplan. Zunächst empfangen sie am Samstag um 12 Uhr den Club zur Vahr, bevor am Sonntag um 14 Uhr Absteiger Großflottbeker THGC zu Gast ist.

Der Bremer Verein Club zur Vahr ist, genau wie der CHTC, in die 2. Liga aufgestiegen und rangiert nach nur einem Sieg aus vier Partien auf dem siebten und somit vorletzten Tabellenrang. Dabei hat das Team sowohl vorn wie hinten mit Problemen zu kämpfen. Offensiv gelang in den bisherigen vier Partien lediglich ein einziger Treffer. Hinten ist das Team anfällig und muss durch Fehler immer wieder Gegentreffer hinnehmen, was im schwachen Saisonstart resultiert.

Ganz anders sieht es bei Großflottbek aus.  Das Team ist seinerseits in der vergangenen Saison aus der Bundesliga abgestiegen und gab den direkten Wiederaufstieg als Saisonziel aus. Nach drei Siegen aus ebenso vielen Partien belegen die Großflottbekerinnen den zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit Spitzenreiter Raffelberg. Die Hanseaten zeigen sich mit einem Torverhältnis von 7:2 sehr effektiv und auch defensiv äußerst stabil.

Die Krefelderinnen auf der anderen Seite stehen nach dem hart erarbeiteten 2:1-Erfolg beim Klipper Hamburg auf einem soliden vierten Tabellenrang. Mit einem Torverhältnis von 5:6 und sieben Punkten präsentieren sie sich dabei effektiv. Coach Sebastian Folkers erwartet zwei unterschiedliche Gegner: „Der Club zur Vahr ist eine sehr eingespielte Truppe, die quasi einen Durchmarsch aus der Oberliga geschafft hat. Sie setzten sehr auf ihren Kampfgeist, ich erwarte ein unangenehmes Spiel, das über den Willen entschieden wird. GTHGC ist für mich ein klarer Aufstiegsfavorit, mit großer Qualität und einer unfassbaren Athletik. Wir wollen uns gut präsentieren, aber gehen ohne große Erwartungen in diese Partie“, sagt der Übungsleiter