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Krefelder EV wehrt sich prima gegen Spitzenreiter

Eishockey-Oberliga : U23 des KEV wehrt sich prima gegen Spitzenreiter

(lus) Auch wenn die Fans der Tilburg Trappers nicht wie angekündigt mit vier Bussen zum Spiel der Eishockey-Oberliga nach Krefeld kamen, waren sie in der Rheinlandhalle unter den 200 Zuschauern in der Mehrheit.

Sie sahen den erwarteten Sieg ihres Teams. Die U23 des KEV musste sich dem Tabellenführer mit 1:5 (1:3, 0:0, 0:2) geschlagen geben. Für lautstarke Unterstützung sorgten allerdings auf der Nordtribüne rund 20 KEV-Fans der „Westpark Bande“. Ihr Team verkaufte sich gegen den Favoriten sehr teuer, enttäuschte aber in Überzahl. Sonst wäre eine Überraschung drin gewesen.

Die Niederländer mit dem Ex-Pinguin Diego Hofland im Team, gingen früh mit zwei Treffern in Führung (6. u. 8.). Doch nach dem schnellen Anschlusstreffer durch Adam Kiedewicz (9.) hielten die Schwarz-Gelben sehr gut dagegen und überstanden sogar eine 3:5-Unterzahl. Mit einem verdeckten Schlagschuss musste Torwart Sebastian Staudt vor der ersten Pause den dritten Treffer einstecken (13.).

Auch im zweiten Drittel wehrten sich die Krefelder mit allen Kräften und einem sicheren Staudt im Tor gegen die schnellen Niederländer und hatten sogar bei zwei Überzahlspielen kurz vor der zweiten Pause die Chance zum zweiten Treffer. Doch Jeremiah Lüdtke traf nur das Lattenkreuz (40.). Ab der 43. Minute war der KEV für fünf Minuten mit einem Mann mehr auf dem Eis. Stefan Traut war von Tilburgs Kapitän M. Bruijsten mit einem rüden Bandencheck niedergestreckt worden. Aber die Gäste ließen keine klare Torchance zu. Aber auch sie konnten ihre nächste Überzahl nicht nutzen. Die Vorentscheidung fiel dann in der 56. Minute durch einen platzierten Schuss ins lange untere Eck. Acht Sekunden vor dem Ende sorgten die Gäste mit ihrem fünften Treffer für den Schlusspunkt. „Das war ein ordentlicher Auftritt meiner Mannschaft. Leider fehlt es uns in Überzahl an der notwendigen Qualität, um gegen so einen Gegner was holen zu können“, sagte Trainer Elmar Schmitz hinterher.