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Krefelder EV: U23 weiter auf Play-off-Kurs

Eishockey-Oberliga : U23 des KEV weiter auf Play-off-Kurs

Im Heimspiel gegen Rostock bot die Krefelder Mannschaft eine gute Leistung und festigte den zehnten Tabellenplatz. Leider fällt Torwart Sebastian Staudt mit einer Leistenverletzung lange aus.

Die U23 des KEV 81 bleibt in der Eishockey-Oberliga nach den beiden Duellen gegen Halle und Rostock weiter auf Play-off-Kurs. Nach der verdienten Niederlage in Halle (1:6) präsentierte sich die Auswahl von Cheftrainer Elmar Schmitz im Heimspiel gegen Rostock (3:2) von ihrer besten Seite.

 Gegen die körperlich überlegenen Gäste von der Ostsee ließ der KEV neben enormen Kampfgeist und Siegeswillen auch spielerische Klasse aufblitzen. Der große Siegeswille war sehr deutlich beim Führungstreffer vom 17-jährigen Luca Hauf zusehen, als er von der Strafbank los stürmte, sich von niemanden auf dem Weg zum Tor aufhalten ließ und durch die Beine des Torhüters den Puck ins Tor schob.

 Endlich überzeugen konnten mit Adam Kiedewicz und Maciek Rutkowski zwei Spieler, die in den vergangenen Wochen in die Kritik geraten waren. Beide Stürmer gehören zu Perspektivspielern der Pinguine und sind dort mit Verträgen ausgestattet, hinkten in der U23 aber zuletzt ihren Ansprüchen und den Erwartungen von Trainer Schmitz deutlich hinterher. Schmitz hatte mehrere Gespräche mit ihnen geführt und ihnen deutlich gemacht, was er von ihnen erwartet. Statt sie zu degradieren, schickte er sie am Sonntag mit Patrick Demetz formell als erste Sturmreihe aufs Eis und das fruchtete. „Die Leistung dieser Reihe war maßgeblich für den Erfolg verantwortlich“, sagt der Trainer. Kiedewicz hatte beim Ausgleichstreffer gleich zwei Rostocker ganz alt aussehen lassen. U18-Nationalstürmer Rutkowski besorgte mit einem Alleingang im höchsten Tempo vorbei an zwei Abwehrspielern den Führungstreffer. Alleine die beiden Tore wären das Eintrittsgeld wert gewesen. Fast noch wichtiger war die Leistung von Demetz. Zehn Minuten vor Spielende beim Stande von 1:1 war der  KEV für 110 Sekunden mit zwei Spielern weniger auf dem Eis. Demetz warf sich dabei in drei Schlagschüsse. „Diese Blocks in der Situation waren neben einem insgesamt guten Unterzahlspiel für den Sieg ausschlaggebend“, sagt Schmitz. Eine Hiobsbotschaft muss der KEV aber verkraften. Torhüter Sebastian Staudt fällt mit einer Leistenverletzung, mit der er am Sonntag nach 33 Minuten das Eis verlassen musste, lange aus.

Fest steht inzwischen, dass die Tabelle nach dem Punktequotienten berechnet wird, weil mit Sicherheit Erfurt und wahrscheinlich auch Rostock nicht alle ihre ausgefallenen Spiele nachholen können.