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Krefelder EV: Eiszeit startet mit einem Tag Verspätung

Eishockey : Eiszeit startet mit einem Tag Verspätung

Der Nachwuchs des Krefelder EV kann erst am Dienstag aufs Eis der Rittberger-Halle. Für die U20 aus der DNL ist die Vorbereitungszeit auf den Meisterschaftsstart am 5. September sehr kurz. Einige Try-out-Spieler sind zu Gast.

Der Nachwuchs des KEV 81 konnte nicht wie geplant am Montag mit dem Eistraining in der Rittberger-Halle beginnen. Sportvorstand Elmar Schmitz hatte am Freitagmittag einen Anruf vom Sport- und Bäderamt der Stadt Krefeld erhalten, dass sich der Start in die neue Eiszeit um einen Tag verschieben wird. Für die in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) spielende U20 des KEV ist jeder Tag kostbar, weil bereits am 5. September der erste Meisterschaftsspieltag auf dem Programm steht. „Das ist nicht so optimal, wenn wir erst so spät mit dem Eistraining beginnen können. Da auch die Rheinlandhalle nicht zur Verfügung steht, ist es uns auch nicht möglich, ein kurzes Trainingscamp abzuhalten. Hinzu kommt noch, dass Einiges, was die sportliche Vorbereitung betrifft, auf der Strecke geblieben ist, weil ich mich zusammen mit Elmar Schmitz um etliche Corona-Sachen kümmern musste“, sagte Cheftrainer Robin Beckers.

Trotz dieser Hindernisse ist Beckers optimistisch, gut vorbereitet in die Saison zu starten: „Wir haben dann einen Riesen-Kader zur Verfügung. Im Augenblick sind noch einige Spieler im Try-out, so dass wir aus dem Vollen schöpfen können. Da es auf der Torhüterposition in der Vorsaison häufig einen Engpass gab, haben die Verantwortlichen bereits in den ersten Monaten dieses Jahres Mathis Kaiser aus Füssen für einen Umzug nach Krefeld begeistern können. Der 16-Jährige war in der vergangenen Saison Stammtorhüter in der U17 des Traditionsverein und will sich jetzt beim KEV weiterentwickeln. „In Krefeld lässt sich Schule und Sport gut verbinden. Ich will hier um einen Stammplatz kämpfen und so viel spielen wie möglich“, sagt das Talent aus dem Allgäu. Besonders stolz ist Sportvorstand Schmitz, dass mit Leon Schuster ein Verteidiger vom deutschen Nachwuchsmeister Mannheim den Sprung nach Krefeld gewagt hat. Der 18-Jährige sagt zu seinem Wechsel: „Ich bin fertig mit der Schule und will mich sportlich neu orientieren. In Mannheim habe ich regelmäßig gespielt, aber in Krefeld will ich eine bessere Rolle übernehmen.“ Schuster hat gute Hände und verfügt auch über einen guten Schuss. Er ist ein Mann für den Spielaufbau und das Überzahlspiel im Team von Trainer Beckers. Bei zwei weiteren Neuzugängen haben ehemalige Pinguine-Spieler eine entscheidende Rolle gespielt. Aus dem slowenischen Bled wechselt Stürmer Marcel Mahkovec zum KEV. Der Kontakt zu ihm kam über Ex-Pinguin Mitja Robar zustande. „Er hat mir viel über Krefeld erzählt. Die Nachwuchsliga ist in Deutschland auf einem viel besseren Niveau. Ich will mich hier in jeder Hinsicht verbessern und so viel spielen wie möglich“. Aus dem lettischen Riga wechselt Angreifer Ricards Bulavs nach Krefeld. Hier hat der langjährige Kapitän der Pinguine Herberts Vasiljevs Hand angelegt. So sagt dann auch der neue Stürmer sehr selbstbewusst: „In Krefeld habe ich bessere Möglichkeiten und ich kann mehr trainieren. Ich möchte hier einer der besten Spieler der Mannschaft sein.“