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Krefelder Eishockey-Nachwuchs vor dem Saisonstart

Eishockey : Der Krefelder Eislauf-Verein ist gut aufgestellt

Heute beginnt für den KEV’81 seines U20-Teams im Nachwuchsbereich die neue Eishockey-Saison. In zwei Heimspielen treffen sie auf Kaufbeuren.

Seit der Silbermedaille der deutschen Nationalmannschaft bei den olympischen Spielen in Pjöngjang verzeichnet der Deutsche Eishockey Bund laut seinem Präsidenten Franz Reindl im Nachwuchsbereich einen Zuwachs um 15 Prozent. Zahlen, die Elmar Schmitz vom KEV’81 so nicht bestätigen kann. „Bei uns sind die Anmeldezahlen seit Jahren konstant. Wir hoffen aber, dass sich mit der beginnenden Eiszeit noch ein paar Kinder in der Laufschule anmelden“, sagt Schmitz. Im Ganzen ist der Krefelder Nachwuchsverein sehr gut aufgestellt, in diesem Jahr werden sogar zwei Mannschaften mehr gemeldet. Bei der U7 bis U9 sind es ebenso drei Mannschaften wie bei der U11. Je zwei Mannschaften werden in den Altersklassen U13 und U15 gemeldet, die U17 in der Schüler-Bundesliga und die U20 in der Deutschen Nachwuchsliga bilden die beiden Paradeschiffe der Schwarz-Gelben.

Entsprechend bedarf es einer logistischen und personellen Meisterleitung des Vereins. Im Trainerteam wurde sogar mit Ex-KEV Spieler Andre Wagner ein weiterer Trainer neu hinzu gewonnen. Das Ausbildungskonzept selber bleibt weiterhin so aufgebaut, dass es durchgängig alle Altersstufen durchläuft mit dem Ziel künftige Profis herauszubringen. Ein strahlendes Gesicht hat Schmitz schon vor dem Saisonstart, denn mit Darren Mieszkowski, Edwin Schitz und Adam Kiedewicz haben jüngst drei U20-Spieler des KEV einen Ausbildungsvertrag bei den Krefeld Pinguinen unterschrieben.

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Ist bis zur U13 im Verein noch der Breitensport angesiedelt, so startet ab der U15 schon der Leistungsbereich. „Da brauch es schon eine breite Basis, um genug Spieler an die Leistungsspitze zu bringen“, sagt Schmitz weiter. Für die U17 in der Schüler-Bundesliga lautet das Saisonziel wieder die Endrunde der Deutschen Meisterschaft im kommenden Jahr zu erreichen.

Für die U20 ist dagegen nach der Neustrukturierung durch den deutschen Eishockey Bund der Aufstieg von der DNL Division II in die Division I das erklärte Ziel. Hier spielen zunächst acht Teams eine Doppelrunde, in der anschließenden Relegation geht es für die ersten beiden Teams der Division II gegen die letzten beiden Mannschaften des Division I um Auf- und Abstieg. In seiner Gruppe ist der KEV als Favorit anzusehen, denn das Gros der Mannschaft ist nicht nur zusammen geblieben, mit Jonas Natterer und Edwin Schitz wurde das Team auch sehr gut verstärkt. Und da Adam Kiedewicz in dieser Woche eingebürgert wurde, ist auch eine zweite Importstelle freigeworden, die sich Maciek Rutkowski aus dem U15-Team und der polnische Neuzugang Jacub Prokurat teilen. Der ESV Kaufbeuren ist am Samstag (17 Uhr) und Sonntag (10.30 Uhr) zum Saisonauftakt der erste Gradmesser in der Rheinlandhalle. „Vielleicht erhalten wir ja Unterstützung von einigen Pinguine-Fans, denn mit Schitz, Mieszkowski und Kiedewicz haben wir ja quasi eine Pinguin-Reihe in der DNL am Start“, hofft Schmitz auf einen guten Saisonstart mit lautstarker Unterstützung